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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Albrechtstraße: Ausbau vielleicht erst in vier Jahren
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Vorrang für die Lotter Straße - Keine Lastwagen und Tempo 30 - Apel: Gutes Busangebot hält Autos fern
Artikel:
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Originaltext:
Von Marie-Luise Braun

Westerberg

Holprig ist sie. Manche Abschnitte sind ohne Fußweg, und Radfahrer kurven zwischen Autos herum. Die Albrechtstraße soll schon seit Jahren umgebaut werden. Unter Umständen dauert es noch bis 2008, bis die Bauarbeiter ans Werk gehen können.

Die derzeitigen Pläne zeigen, dass lediglich zwei Dinge auf der Straße bleiben sollen wie bisher: die Sperrung für den Schwerlastverkehr und der durch die Grünanlagen führende Fußweg von der Fachhochschule bis zur Einmündung in die Caprivistraße. Die Lkw-Sperrung ist der Stadt so wichtig, dass sie dafür auf Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) verzichtet. Die Zuschüsse fließen nämlich nicht, wenn eine Straße verkehrsberuhigt ausgebaut wird.

Sonst soll sich einiges ändern. So sind beidseitig Fußwege und durchgängige Radfahrstreifen geplant. Verkehrsinseln sollen den Verkehr auf Tempo 30 drosseln. Außerdem soll künftig eine Buslinie durch die Straße führen. Für manche Anwohner ist das ein rotes Tuch. Sie befürchten zusätzlichen Lärm.

Hans-Jürgen Apel, Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, sieht in der Einführung eines Busses jedoch Vorteile: " Ein gutes Busangebot hält Autoverkehr ab." Zudem verkehre die Linie lediglich Im 20-Minuten-Takt, und die modernen Busse seien extrem leise.

Mit dem Umbau der Albrechtstraße könnte es bereits Ende 2005 oder aber erst Anfang 2008 losgehen. Abhängig ist das vor allem von einer Entscheidung, die Anfang nächsten Jahres fällt. Wenn dann nämlich die Bezirksregierung einem Antrag zur Förderung des Umbaus der Lotter Straße zustimmt, würde der Ausbau der Lotter Straße vorgezogen, erläutert Apel. Darüber hinaus müsse auch der Stadtentwicklungsausschuss grünes Licht für den weiteren Umbau der Lotter Straße geben. Die Albrechtstraße müsse dann jedoch für den ausweichenden Verkehr freigehalten werden, und die Arbeiten dort könnten erst ab 2008 beginnen. " Wegen des Straßenzustandes müsste eigentlich die Albrechtstraße vorgezogen werden", meint Jürgen Schmidt, Leiter des Fachdienstes Straßenbau. Der Ausbau der Albrechtstraße wird nach Einschätzung von Hans-Jürgen Apel etwa ein bis eineinhalb Jahre dauern. Mindestens fünf Monate werden für die Kanalarbeiten kalkuliert.

Doch alle Pläne lassen sich nur verwirklichen, wenn das Geld zur Verfügung steht.

DIE ALBRECHTSTRASSE steht seit Jahren auf der Liste der Straßen, die ausgebaut werden sollen. Möglicherweise wird die Lotter Straße vorgezogen. Dann können die Arbeiten an der Albrechtstraße frühestens 2008 beginnen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Marie-Luise Braun


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