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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Blauer Turm und Büros: Ein Konzern wird modern
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RWE-Neubau: Investitionssumme sind 20 Millionen Euro
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Blauer Turm und Büros: Ein Konzern wird modern

RWE-Neubau: Investitionssumme sind 20 Millionen Euro

Osnabrück (fhv) Ein gläserner Turm über sieben Etagen auf der Ecke von Goethering und Mittelstraße wird der neue Blickfang der RWE Niederlassung in Osnabrück. Gestern hat die Stadt Osnabrück die Baugenehmigung für das ehrgeizige Projekt erteilt, in gut vier Wochen soll das Bauvorhaben starten.

Mit diesem Projekt werde das gesamte Quartier zwischen Goethering und Eisenbahngelände, zwischen Schlagvorderstraße und Mittelstraße aufgewertet und neu geordnet, sagt dazu Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip bei der Präsentation der Baupläne. " Ein guter Tag für Osnabrück", so der OB weiter, weil einerseits die städtebauliche Kulisse verbessert werde und andererseits ein Unternehmen mit immer hin 400 Arbeitsplätzen am Ort " den Willen zur Partnerschaft mit der ganzen Region bekräftigt".

Die Ausgangssituation: Die Liegenschaften des Energieversorgers RWE am Standort Osnabrück sind derzeit auf mehrere Gebäude in diesem Block verteilt. Häuser, die zum Teil vor 100 Jahren oder auch in der Nachkriegszeit erbaut wurden und längst nicht mehr dem Standard moderner Bürogebäude entsprechen. Hinzu kommen Leerstände in unmittelbarer Nachbarschaft sowie ungeordnete Parkplätze im Innenbereich.

Die Lösung: Ab Ende September wird mit dem Abriss der abgängigen Bausubstanz begonnen. Anschließend startet noch im Oktober der Neubau und die Erweiterung der Tiefgarage sowie eines neuen Parkhauses an der Eisenbahnstraße. Wiederum vier Wochen später beginnen die Neubauten an Goethering und Mittelstraße sowie an der Schlagforderstraße. Und in einem letzten Bauabschnitt sollen im August 2005 die vorhandenen Räume am Goethering saniert werden.

Die endgültige Fertigstellung des Gesamtkomplexes ist für Mitte 2006 geplant.

Damit investiert der RWE-Konzern in den Standort Osnabrück in den nächsten Jahren an die 20 Millionen Euro. Wobei allerdings als finanztechnische Besonderheit der fertige Bau anschließend an einen Finanz-Dienstleister verkauft und zurückgemietet wird. Dieses Modell habe sich bereits an verschiedenen Standorten bewährt, sagte dazu RWE-Vorstand Dr. Matthias Koppel, weil der Energieversorger auf diese Weise sein Kapital nicht vom Kerngeschäft abziehen muss.

Die RWE Westfalen-Weser-Ems-Gruppe ist regionaler Strom- und Gas-Anbieter mit insgesamt 4, 2 Milliarden Euro Umsatz und 2 700 Mitarbeitern. Vom Regionalcenter Osnabrück mit 400 Arbeitsplätzen werden 34 Stadtwerke, 2 500 Geschäftskunden und etwa 110 Städte und Gemeinden sowie 40 0000 Privatkunden betreut. Dazu müssen auf einer Fläche von 5 600 Quadratkilometern rund 18 550 Kilometer Strom sowie 5 000 Kilometer Gasleitung überwacht werden.

IN MEHREREN BAUABSCHNITTEN wird die RWE ihre Liegenschaften zwischen Goethering (links), Mittelstraße (vorn) und Eisenbahnstraße (hinten rechts) erneuern.
Autor:
fhv


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