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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Wo muss man hin, wenn man muss?
Zwischenüberschrift:
Kamp-Promenade: Kunden suchen nach den öffentlichen Toiletten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wo muss man hin, wenn man muss?

Kamp-Promenade: Kunden suchen nach den öffentlichen Toiletten

Von Dietmar Kröger

Osnabrück

Was tun, wenn es beim Einkauf in der Kamp Promenade plötzlich pressiert? Wenn unter dem Eindruck des Neuen plötzlich ein neuer Druck entsteht? Der erste Anschein trügt: Die Hilfe in der Not ist nicht so dürftig, wie viele fürchten.

Die Geschäfte sind nicht verpflichtet, für die großen und kleinen Geschäfte ihrer Kunden die notwendigen Räumlichkeiten zu schaffen. So sagen es die Gesetze. Und das sei auch der Wunsch der Mieter gewesen, so sagt es Center Managerin Nicole Schmidt. Gleichzeitig bestätigt sie, dass auch ihr das Thema schon zugetragen worden sei.

Wo also muss man hin, wenn man muss? Nun, die Antwort ist eindeutig: in die Nähe der Tiefgarageneinfahrt zur Kamp-Promenade. Dort steht es, das Häuschen der großen Erleichterung. Stilistisch ebenso gelungen wie die gesamte Promenade, dezent - ja man ist geneigt zu sagen diskret - in seiner Erscheinung. Vielleicht sogar zu diskret? Kein Herzchen ziert den Eingang. Lediglich ein blaues Schild gibt Auskunft über Sinn und Zweck des Edelwürfels.

Matter Edelstahl und Glas lassen nicht sofort auf den Zweck des Hightechwürfels schließen. Die Tür öffnet sich nach Einwurf von 20 Cent mit leisem Zischen und gibt den Blick auf einen großzügig bemessenen Innenraum frei. Hier regiert der Knopfdruck die Welt des Wasserlaufs. Und selbst das für die Hygiene benötigte Papier wird per tastender Berührung eines Sensors gespendet. Es ist also auch am Kamp für Rettung in der Not gesorgt - wenn man denn weiß, wo.

DISKRET BIS ZUR UNKENNTLICHKEIT? Das stille Örtchen an der Kamp-Promenade ist schwer zu finden. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Dietmar Kröger


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