User Online: 1 | Timeout: 00:29Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schulhof soll ein Erlebnis werden
Zwischenüberschrift:
In der Grundschule Wüste helfen Schüler, Eltern und Lehrer mit
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Schulhof soll ein Erlebnis werden

In der Grundschule Wüste helfen Schüler, Eltern und Lehrer mit

Obwohl sie am Wochenenden frei haben, trafen sich am Samstag schon zum dritten Mal die Schüler der Grundschule Wüste mit ihren Lehrern und Eltern auf ihrem Schulhof. Noch bis zum Frühjahr wird der kindgerecht umgebaut werden.

Im September 2003 hat die Grundschule Wüsteden Umweltpreis der Stadt in Höhe von 5000 Euro gewonnen. Eine Garten-Arbeitsgemeinschaft der Schule hatte Beete nach ökologischen Gesichtspunkten angelegt.

" Was machen wir mit dem Geld?", überlegten sich die Lehrer der Schule. Nachdem die Hauptschule aus dem Gebäude der Grundschule in die Innenstadt verlegt wurde, sollte der Schulhof kindgerecht umgestaltet werden. " Er war zu steril", sagt Schulleiterin Brigitta Gräfe.

Lehrer und Eltern haben einen Workshop belegt, der von einer Landschaftsarchitektin geleitet wurde, um den richtigen Dreh zur Gestaltung des Schulhofs zu finden. Anschließend wurden die Kinder befragt, bevor am 28. August zum ersten Mal mit Schaufel und Hacke gearbeitet wurde.

" Der Schulhof soll eine Erlebnisfläche werden", erklärt Lehrerin Mechtild Fip. Auf den neu gestalteten Flächen wird eine Baugrube entstehen, wo die Kinder mit Naturmaterialien bauen können, ein Grünes Klassenzimmer, eine Hügellandschaft, wo die Schüler balancieren lernen, und ein Schulgarten mit einer Fläche für Wildwuchs. Aber auch der Spieltrieb darf auf dem neuen Schulhof wachsen und gedeihen: Neben verschiedenen Spielgeräten bieten Wiesen Platz zum Toben.

Bisher sind zwar erst rund 30 Prozent der Arbeiten erledigt, ihren Eifer haben die Lehrer, Eltern und Schüler noch nicht verloren. Der sechsjährige Fabian Hoffmeister und sein neunjähriger Kollege Frederick Möller meinen einstimmig: " Arbeiten macht Spaß." Sie helfen wie ihre Eltern tatkräftig bei der Umgestaltung mit und haben Freude am Bauen. " Wir haben dann ja auch mehr Spielmöglichkeiten", meint Frederick.

Fabian freut sich schon, obwohl er mit einer Sache noch nicht zufrieden ist. Mit seinem Rollstuhl kann er nicht so gut auf die Fläche fahren, wo früher Schul-Container waren und heute schon in einem Rondell Findlinge, ein Reck und eine Schaukel stehen.

Aber noch ist ja nicht alles perfekt. Bald wird eine Rampe gebaut, auf der er mit dem Rollstuhl auch auf holprige Gelände fahren kann. Und im Frühjahr 2005 sollte es für Fabian keine Hindernisse mehr geben.
Autor:
tw


Anfang der Liste Ende der Liste