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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Grünabfall bleibt ein Dauerbrenner
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Traditioneller Schinkelgang: Information über den Ausbau der A 33
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Grünabfall bleibt ein Dauerbrenner

Traditioneller Schinkelgang: Informationen über den Ausbau der A 33

Schinkel (tw)

Bei Kaiserwetter nahmen am Samstagnachmittag zahlreiche Bürger am 38. Schinkelgang teil, um sich die Probleme in ihrem Stadtteil vor Ort anzuschauen und anschließend mit Politikern zu diskutieren. Dabei standen wieder einmal die Öffnungszeiten der Grünabfallcontainer im Mittelpunkt.

Zunächst standen jedoch verkehrspolitische Themen auf der Tagesordnung. Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, berichtete, dass die Nordstraße in ihrer alten Trasse bleibt und in absehbarer Zeit saniert wird. Die A 33, die jetzt noch an der Bremer Straße endet, soll in Richtung Norden ausgebaut werden. Dies kann sich aber noch einige Jahre hinziehen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Schwanholz berichtete, dass die zuständige Staatssekretärin Angelika Mertens signalisiert habe, dass die verkehrswirtschaftliche Untersuchung, die für die Genehmigung des Weiterbaus notwendig ist, im nächsten Jahr stattfinden wird.

Bis eine endgültige Regelung der Öffnungszeiten der Grünabfallcontainer gefunden ist, dauert es noch bis März 2005. Die derzeitige Regelung wurde von vielen Schinkelanern kritisiert. Am Samstag erst um 12 Uhr zu öffnen sei zu spät, zudem müssten die bewachten Abfallplätze auch am Montag und Dienstag zugänglich sein, meinten die Bürger.

" Aus unserer Sicht ist die jetzige Situation von Vorteil, da die Plätze in einem besseren Zustand sind, die Menge der Grünabfälle, die verwertet werden muss, zurückgegangen ist, und kein Abfall mehr aus den umliegenden Gemeinden nach Osnabrück gebracht wird", antwortete Hildegard Meyer zu Vilsendorf vom Abfallwirtschaftsbetrieb. Durch die Bewachung würden auch keine Materialien wie Asbest abgeladen. Eine flexible Handhabung der Öffnungszeiten sei zwar möglich, aber eine Ausweitung könne durch die Kosten der Bewachung nicht durchgeführt werden, führte Meyer zu Vilsendorf aus.

Vom 9. August bis zum 23. September ist eine Befragung der Kunden durchgeführt worden, deren Auswertung nach Beendigung der Testphase im Frühjahr genutzt wird. Alice Graschtat (SPD) regte an, auch diejenigen zu befragen, die die Abfallplätze aufgrund ihrer Arbeitszeiten nicht nutzen können.

Abschließend berichtete Ferdinand Heetderks von der Gesamtschule Schinkel über die Renovierungsvorhaben in der Schule. Im Forum gehen täglich 800 Mahlzeiten über den Tisch. Wegen der hohen Belastung müssen in hygienischer Sicht die Wände und Decken renoviert werden. Die 30 Jahre alte Hauswirtschaftsküche bedarf ebenso einer Renovierung wie die Turnhalle, deren Kunststoffboden oft feucht ist. Unter den Bausünden der 70er Jahre leide auch das Flachdach der naturwissenschaftlichen Räume, das ebenso wie der Freizeitbereich saniert werden muss. Kultusdezernent Reinhard Sliwka machte Heetderks Hoffnung, indem er sagte, dass von 2003 bis 2006 eine Summe von 22 Millionen Euro zur Verfügung stehe, um Schulen zu renovieren. Er sagte außerdem, dass der Schinkel der erste Stadtteil in Osnabrück ist, in dem es flächendeckend Ganztagsschulen gibt.

ZUM TRADITIONELLEN SCHINKELGANG hatten die beiden Bürgervereine Schinkel von 1912 und Schinkel-Ost (links im Bild dessen Vorsitzender Walter Leineweber) die Bürger eingeladen. Über verkehrspolitische Themen informierte Franz Schürings (rechts), Leiter , des Fachbereichs Städtebau, die Interessierten.Foto: Egmont Seiler
Autor:
tw


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