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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Ein neuer Discounter ist hier fehl am Platze"
Zwischenüberschrift:
Wenn Bahr an die Blankenburg zieht, will die Stadt keine verkehrsintensive Nutzung für den alten Standort zulassen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Ein neuer Discounter ist hier fehl am Platze

Wenn Bahr an die Blankenburg zieht, will die Stadt keine verkehrsintensive Nutzung für den alten Standort zulassen

Hellern (rll)

Wenn Bahr an die Blankenburg geht, soll in dem alten Baumarkt an der Lengericher Landstraße kein neuer Verkehrsmagnet entstehen. Das fordert die Stadt von der Hamburger Baumarktkette Max Bahr.

Noch ist nicht geklärt, ob Bahr überhaupt einen neuen Standort im Mischgebiet an der Blankenburg bekommt. Aber schon geht in Hellern die Angst um, dass ein Discounter in den Markt an der Lengericher Landstraße einziehen könnte. Dann sei das Verkehrschaos perfekt, befürchten viele Helleraner, die sich jetzt schon von den Autoschlangen überrollt fühlen, die demnächst das Möbelhaus Ikea ansteuern werden.

Die von der Echterhoff Bau-Gruppe betriebene Ansiedlung eines Bahr-Bau- und Gartencenters an der Blankenburg weckt in Hellern ebenfalls Befürchtungen, dass sich demnächst ein endloser Lindwurm von Autos durch den Stadtteil quälen könne. Vor diesem Hintergrund richten sich skeptische Blicke auf die Lengericher Landstraße, wo demnächst die alte Bahr-Immobilie frei werden dürfte.

An dem Standort dürfe nichts realisiert werden, " was noch mehr Verkehr anzieht", sagt Ratsfrau Anette Meyer zu Strohen (CDU), die Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, " Lidl an der Stelle ist mit uns nicht zu machen!" In Hellern gebe es bereits optimale Einkaufsmöglichkeiten, da sei ein neuer Discounter fehl am Platze.

Auch Stadtbaurat Jörg Ellinghaus ist der Ansicht, dass ein verkehrsintensiver Einzelhandelsbetrieb an dem Standort nicht genehmigungsfähig sei. Die Stadt wolle zwar nicht vorschreiben, wie die Immobilie genutzt werde, es dürfe sich jedoch nur um nicht störendes Gewerbe handeln. Bedingung für den Umzug an die Blankenburg sei ein städtebaulicher Vertrag, in dem Bahr diese Nutzungsbeschränkung für den Altstandort akzeptiere. Von Max Bahr in Hamburg war gestern keine Stellungnahme zu erhalten. Nach Auskunft der Wirtschaftsförderung (WFO) hat sich die Bahr Grundstücksgesellschaft aber bereit erklärt, auf eine verkehrsintensive Einzelhandelsnutzung zu verzichten. Bahr strebe an, das Grundstück zu verkaufen oder zu vermieten, teilte Wolfgang Gurk von der WFO auf Anfrage mit.

EINE IMMOBILIE, die demnächst frei werden dürfte. Die Stadt will eine verkehrsintensive Nutzung am alten Standort von Bahr nicht zulassen. Foto: Elvira Parton
Autor:
rll


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