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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Vitischanze soll wieder attraktiver werden
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Grünfläche und Bastionsmauer werden saniert - Weg mit dem Unkraut und freier Blick auf die Hase
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Die Vitischanze soll wieder attraktiv werden

Grünfläche und Bastionsmauer werden saniert - Weg mit dem Unkraut und freier Blick auf die Hase

Von Meike Hohenbrink

Osnabrück

Ein freier Blick auf die Hase, weg mit dem Gestrüpp und jede Menge Grün - rund um die Vitischanze soll es schöner werden.

Der Weg hinauf zum Spielkasino ist holprig, der Asphalt brüchig. Dichter Wuchs lässt die Hase hinter dem Geäst nur erahnen. Weiter oben wuchert das Unkraut. Aus der historischen Bastionsmauer sind einzelne Steine gebröckelt, aus den Wänden sprießen ganze Sträucher. Moos bedeckt den Stein an vielen Stellen. Ein Zustand, der so nicht bleiben kann. Darüber sind sich die Mitglieder des Umweltausschusses einig. Darum hat sie die Verwaltung beauftragt, einen Sanierungsplan für die Fläche rund um die Vitischanze zu entwerfen. Dieser

Naturpflaster statt marodem Asphalt

wurde jetzt den Ausschussmitgliedern vorgestellt.

Demnach hat die Sanierung des Brückengemäuers Priorität. Außerdem soll der Asphaltweg weichen und durch Naturpflaster ersetzt werden. Sträucher sollen verschwinden. Stattdessen soll Rasen gesät werden. Die großen Bäume bleiben jedoch. Ein Teil der Hölzer wird ebenso bleiben, um die Mauer abzusichern. Eine angemessene Beleuchtung soll den Platz abends und nachts ins rechte Licht rücken. Zusätzlich schlägt die Verwaltung vor, eine Parkbank aufzustellen.

Die Kosten werden mit 160 000 Euro beziffert. Das Vorhaben wurde in das Förderprogramm " Grenzübergreifende Restaurierung kulturhistorischer Objekte in der Euregio" aufgenommen. 40 Prozent der Kosten werden von dem deutsch-niederländischen Kommunalverband übernommen. Allerdings, so die Auflage, muss die Neugestaltung inklusive der Abrechnung der gesamten Arbeiten bis zum 30. Juni 2005 erfolgen. Die Verwaltung will versuchen, die Kosten so gering wie möglich zu halten, indem sie einen Großteil der

Euregio trägt 40 Prozent der Kosten

Arbeiten mit städtischem Personal erledigt.

Kritik an dem Sanierungskonzept kam von Ulrich Niendieker (FDP). Er sprach sich dagegen aus, eine Bank aufzustellen. Die Vitischanze solle nicht zum neuen Treffpunkt werden und ungebetene Gäste anziehen. Aus seiner Sicht sei außerdem die Pflege des Geländes in den letzten Jahren von der Verwaltung vernachlässigt worden. Detlef Gerdts, Leiter des städtischen Fachbereichs Grün und Umwelt, erklärte dazu auf Anfrage der Neuen OZ: " Wir könnten massenweise Leute gebrauchen, um alles das zu machen, was gemacht werden müsste."

Die Auschussmitglieder beauftragten die Verwaltung damit, den Plan noch einmal zu überarbeiten. Vor der nächsten Sitzung in vier Wochen werden sie außerdem die Vitischanze gemeinsam besuchen. Danach wird voraussichtlich endgültig entschieden, welches neue Gesicht die Vitischanze erhält.

DAS UNKRAUT WUCHERT an der Vitischanze. Das soll ein Ende haben. Grünflächen und Naturpflaster sollen den Charakter der Anlage wahren. Foto: Gert Westdorp
Autor:
Meike Hohenbrink


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