User Online: 1 | Timeout: 20:05Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Junge Union: Alle Busspuren sollen weg
Zwischenüberschrift:
Verkehrsclub für Vorrangschaltung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Junge Union: Alle Busspuren sollen weg

Verkehrsclub für Vorrangschaltung

Osnabrück (hin) Die Busspuren auf der Iburger Straße liefern weiter Stoff für heiße Diskussionen. Die FDP spricht von " polemischen Phrasen, die Junge Union rügt " Ideologieverbohrtheit" und schlägt eine Abschaffung aller Busspuren in der Stadt vor.

Am kommenden Dienstag steht der Vorschlag des CDU-Kreisverbandes auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses: Die Busspuren der Iburger Straße sollen zunächst probeweise außer Kraft gesetzt werden. Die CDU verspricht sich davon einen besseren Verkehrsfluss.

Die Junge Union geht noch einen Schritt weiter: Alle Busspuren sollten auf den Prüfstand, so JU-Vorsitzender Hanno Köster. Die " Ideologieverbohrtheit" von SPD und Grünen sei " unerträglich". Bus- und Pkw-Verkehr müssten gleichwertig behandelten werden.

Die FDP wirft der SPD vor, mit " polemischen Phrasen" die Diskussion anzuheizen. Die Liberalen fordern, verlässliche Daten über das Verkehrsaufkommen auf der Iburger Straße zu ermitteln. " Ob man mit oder ohne Busspur die Testphase durchführt, ist nebensächlich", heißt es in einer Mitteilung der FDP. Wichtig sei, beide Möglichkeiten vor einer endgültigen Entscheidung zahlenbelegt gegenüberstellen zu können. Da der Ausbau der Iburger Straße noch ein Jahr dauern werde, sei Zeit genug, Erfahrungen zu sammeln. Außerdem sei es in der Test- und Bauphase möglich, auf Störungen schnell zu reagieren.

Auch die CDU-Ortsverbände Schölerberg / Fledder, Kalkhügel / Wüste und Nahne begrüßen den Test ohne Busspuren. Die Vierspurigkeit werde die Wohngebiete vom Verdrängungsverkehr befreien, Anwohner der Iburger Straße entlasten und Staus vermeiden. Gerade der Vorteil für die Anwohner werde " massiv kleingeredet", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Ortsverbände. CDU-Ratsherr Björn Meyer schlägt außerdem ein Lkw-Leitsystem auf den Autobahnen vor, damit ortsfremde Lkw-Fahrer nicht die Innenstadt ansteuern.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) schlägt eine doppelte Testphase vor: je ein halbes Jahr mit und ohne Busspur. Der VCD favorisiert allerdings eine Ampelvorrangschaltung für Busse, die gerade auf der Iburger Straße wirksam wäre, wo Busse im Abstand von drei bis fünf Minuten pro Richtung unterwegs seien.

Leserforum

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Busspuren - ja oder nein?

Sollen die Busspuren verschwinden? Überwiegen aus Ihrer Sicht deren Vor oder Nachteile? Diskutieren Sie mit, rufen Sie uns an. Heute von 9 Uhr bis 10.30 Uhr und von 16 Uhr bis 17 Uhr ist das Lesertelefon unter der Nummer 05 41 / 310-677 geschaltet. Sie können sich auch per E-Mail (leser-forum®neue-oz.de) äußern oder uns ein Fax schicken (0541/ 310-640). Die Postanschrift lautet: Neue Osnabrücker Zeitung, Lokalredaktion, Breiter Gang IQ-16, 49074 Osnabrück). Auch im Internet (www.neue-oz.de) können Sie sich zu Wort melden und zusätzlich abstimmen: Busspuren - ja oder nein?
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste