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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Nahner haben nichts gegen Aldi-Erweiterung
 
Fahrbahn und Bürgersteige sollen sauberer werden
Zwischenüberschrift:
Ortsrat lehnt Bebauungsplan für Gebiet am Wulfter turm ab - Ortspolitiker fühlen sich ausgetrickst
 
Im Ortsrat Nahne kurz notiert:
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nahner haben nichts gegen Aldi-Erweiterung

Ortsrat lehnt Bebauungsplan für Gebiet am Wulfter Turm ab - Ortspolitiker fühlen sich ausgetrickst

Nahne (ack)
Eigentlich sollte die Zustimmung des Nahner Ortsrates zum neuen Bebauungsplan 535 (Am Wulfter Turm) nur eine Formsache sein. Doch weil sie sich übergangen fühlen, stimmten seine Mitglieder jetzt einstimmig gegen das von der Verwaltung vorgelegte Planungskonzept. Stein des Anstoßes: Eine wenige Quadratmeter große Fläche.

Schon vor längerer Zeit hatte die Einzelhandelskette Aldi beantragt, ihren Markt Am Wulfer Turm um einige Meter verlängern zu dürfen. Doch während die Nahner dem Plan damals zustimmten, winkte der ebenfalls für das Gebiet zuständige Ortsrat Sutthausen ab: Durch die Erweiterung stoße die Bebauung dicht an die ehemalige Landwehr, die man später einmal rekonstruieren wolle.

Auch der Stadtentwicklungsausschuss, damals noch unter Vorsitz des Sutthauser Ortsbürgermeisters Wolfgang Klimm, verweigerte kurz darauf seine Zustimmung.

Dieses Nein ist nun auch in den Entwurf zum neuen Bebauungsplan 535 eingeflossen - ohne weitere Begründung. Zum Ärger von Ortsbürgermeister Erich Lauven, der auf der Nahner Zustimmung zur Aldi-Erweiterung beharrte und den Verdacht äußerte, dem Ortsrat solle etwas " untergejubelt" und das Thema " hintenrum vom Tisch gezogen" werden. " Ich kann dem nicht ohne weiteres zustimmen", lautete deshalb Lauvens Fazit, dem sich nach kurzem Zögern auch alle übrigen Ortsratsmitglieder anschlössen.

Zurzeit gelten für das Gewerbegebietzwischen Nahne und Sutthausen vier unterschiedliche Bebauungspläne. Die Stadt will dieses Planungsmosaik mit dem Bebauungsplan 525 zu einem einheitlichen Konzept zusammenfassen. Bei der Überplanung soll unter anderem das " Märkte- und Zentrenkonzept" der Stadt angewendet werden. Es wirkt dem Trend entgegen, dass sich der Einzelhandel an einigen wenigen Standorten " auf der grünen Wiese" zusammenballt, dafür seine Sortimente in der Innenstadt aufgibt und die Nahversorgung in den Stadtteilen vernachlässigt.

Außerhalb der City dürfen neue Betriebe deshalb nur noch eröffnen, wenn ihr Warenangebot als " nicht zentrumsrelevant" eingestuft wird. Das gilt zum Beispiel für Baumärkte, Teppichläden oder Geschäfte für Autozubehör. Neben dieser Festlegung enthält der neue Bebauungsplan 535, den der Ortsrat jetzt ablehnte, Schallschutzvorschriften und Grünflächenkonzepte

Im Ortsrat Nahne kurz notiert:

Fahrbahn und Bürgersteige sollen sauberer werden

Schmutzige Ecken: Die Sauberkeit von Fahrbahn und Bürgersteigen soll unter anderem am Michaelweg verbessert werden. Das sicherte jetzt die Straßenreinigung in einem Brief an den Ortsrat zu.
Iburger Straße: Ortsbürgermeister Erich Lauven will in der Diskussion um eine vierspurige Verkehrsführung bis zur Lutherkirche " am Ball bleiben", teilte er mit. Es müsse nach Beendigung der Bauarbeiten genau beobachtet werden, ob die von den Stadtwerken gewünschten Busspuren zu Stoßzeiten für Staus verantwortlich seien, forderte Lauven.
An der Rennbahn: Den Straßennamen nähmen viele Autofahrer offenbar als Aufforderung, beklagte ein Anlieger während der Bürgeranhörung. Doch der Ortsrat musste ihn enttäuschen: Aus Kostengründen könne die Stadt zurzeit in Außenbereichen keine Bodenschwellen oder Aufpflasterungen einbauen.
Autor:
ack


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