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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Für ein besseres Klima auf dem Pausenhof
Zwischenüberschrift:
Aphaltfläche wird derzeit entsiegelt - Stadt hofft auf einen Lerneffekt für die Bevölkerung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Für ein besseres Klima auf dem Pausenhof

Asphaltfläche wird derzeit entsiegelt - Stadt hofft auf einen Lerneffekt für die Bevölkerung

Gartlage (Jan)

Die triste Asphaltdecke an der Backhaus-Grundschule im Stadtteil Gartlage gehört schon bald der Vergangenheit an. Derzeit nutzen Bauarbeiter die Sommerferien, um den Pausenhof umzugestalten. Entsiegeln nennen die Fachleute der Stadt das, was auf der Fläche gerade passiert.

Bei strömendem Regen informierten sich gestern Ruth Gemein und Ulrich Greiten vom städtischen Fachbereich Grün und Umwelt sowie ihr Kollege Michael Kühl vom Fachbereich Schule und Sport über den Fortgang der Arbeiten. Es ist bereits die zehnte Schule im Stadtgebiet, wo eine geschlossene Decke mit schwerem Gerät aufgerissen wird.

Vor knapp sieben Jahren hat die Stadt das Entsiegelungprogramm aufgelegt. Ein Schwerpunkt sind die Pausenhöfe der Schulen. Seit vergangenem Freitag ist die Backhaus-Grundschule an der Reihe. Die Planungen hatten zuvor Vertreter der Schulleitung und der Stadtverwaltung gemeinsam erarbeitet.

Mit der Entsiegelung werden mehrere positive Effekte erzielt, wie Ulrich Greiten gestern erklärte. Das so genannte Kleinklima wird positiv beeinflusst, weil es keine zusammenhängende dunkle Fläche mehr gibt, die sich bei starker Sonneneinstrahlung aufheizen kann. Und dann ist da noch die Sache mit dem Regenwasser, das künftig an Ort und Stelle versickern und das Grundwasser anreichern kann. Es fließt nicht mehr unkontrolliert ab, Gräben und Bäche werden entlastet.

Das sind die ökologischen Aspekte. Was die Schule vor allem interessiert, ist, dass der Pausenhof schöner wird. Es gibt bereits eine runde Sand-spielflächc mit Klettergerüst in der Mitte. Die Neugestaltung nimmt diese runde Form auf. Entstehen soll ein Netz aus Wegen und Beeten, die möglichst mit Blumen und blühenden Sträuchern bepflanzt werden sollen. Zur Turnhalle hin ist ein separater Ballspielbereich mit Minitoren geplant, wo Schüler ungestört kicken können. Eine neue Buschreihe soll den Parkplatz vom eigentlichen Pausenhof abtrennen. Eventuell wird auch die Betonwand zu den angrenzenden Garagen begrünt, aber dafür sind noch Gespräche mit den Nachbarn erforderlich. Insgesamt 10000 Euro sind für die Umgestaltung veranschlagt.

Ulrich Greiten hofft auf einen Lerneffekt für die Bevölkerung. Es sei ein Irrglaube, dass entsiegelte Flächen nicht mehr genug Platz zum Spielen bieten. Im Gegenteil: Das Wohlbefinden steigt, und auch die Möglichkeitei nehmen zu.

Die Entsiegelung der Schulhöfe soll auch eine Anregung für Bürger und Firmen sein soweit möglich ihre eigener Zufahrten und Höfe wiede zu entsiegeln. Für diese Flächen müssen dann keine Regenwassergebühren mehr gezahlt werden.

IM STROMENDEN REGEN informierten sich gestern (von links) Michael Kühl, Ruth Gemein und Ulrich Greiten über den Fortgang de Bauarbeiten auf dem Pausenhof der Backhaus-Grundschule. Foto: Egmont Seiler
Autor:
jan


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