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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Inhalt:
Überschrift:
Ein bisschen Blau zum Gartengrün
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker zeigen ihre Gärten
 
"Offenes Gartentor" bei Familie Horstmann in Nahne
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrücker zeigen ihre Gärten

Ein bisschen Blau zum , vielen Garten-Grün

" Offenes Gartentor" bei Familie Horstmann in Nahne

Von Anne Diekhoff

Nahne

" Wir arbeiten wirklich gerne im Garten, mein Mann und ich", sagt Josefa Horstmann voller Überzeugung. Das ist auch gut so, schließlich nennen sie und ihr Mann Georg ganze 8 000 Quadratmeter Grundstück ihr Eigen.

Das ist geblieben vom einst allein gelegenen Nahner Bauernhof, der längst in den Stadtteil eingebettet ist. Zwischen Zoo, Wohnsiedlung und Sportplatz prägen alte Bäume, gepflegte Rasenflächen und großzügige Rabatten voller Sträucher, Stauden und Blumen das Bild, mittendrin das Bauernhaus von 1819.

Landwirtschaft betreibt die Familie Horstmann schon lange nicht mehr, selbst auf einen Gemüsegarten verzichtet sie. Aber nicht kategorisch auf alles Essbare: Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren wachsen hier. " Die werden so im Vorbeigehen geerntet, zum Naschen", sagt Josefa Horstmann. Und in besonders ertragreichen Jahren reicht es auch noch für selbst gemachte Marmelade.

Für den etwas exklusiveren Obstgenuss eigener Weintrauben pflegt die Hausherrin sogar ein paar Rebstöcke. Wie alles, was in diesem Garten rankt, wachsen sie an leuchtend blau gestrichenen Streben, die ihr Mann selbst gebaut hat. " Ich mag es gern, wenn zu so viel Grün ein bisschen Blau kommt", erklärt Josefa Horstmann. Solche liebevollen Details finden sich auch an anderer Stelle: In einen alten Apfelbaum, der bei einem Sturm seine Krone verloren hat, hat sie Clematis und eine Kletterrose gepflanzt, zwei Hainbuchen wachsen zum natürlichen Gartentor zusammen. An der Sitzecke unter dem großen Walnussbaum plätschert stetig Wasser aus einem durchbohrten großen Kieselstein, und das in allen Farben leuchtende Blumenbeet am Südgiebel wird von einer zierlich gepflegten Buchsbaumhecke eingefasst.

" Ich liebe es, wenn es üppig blüht", sagt Josefa Horstmann. Besonders gern hat sie " frohwüchsige" Pflanzen, also solche, die möglichst unkompliziert den Garten mit ihrer Farbenpracht verzieren. Das tut zum Beispiel der Rhododendron an der langen Westseite des Hofes. Schon die alten Eichen an der Auffahrt verleihen diesem Teil des Gartens etwas Erhabenes, und das wird durch die etwa 60 Rhododendron-Sorten verstärkt - auch lange nach ihrer diesjährigen Blütezeit tragen sie zum parkartigen Eindruck an dieser Stelle bei.

Noch längst nicht vorbei ist die Farbenpracht im größten Teil des Gartens hinter dem Haus. Der sehr " frohwüchsige" Goldfelberich blüht neben verschiedenen Hortensiensorten, Rosen und Stauden, dazwischen leuchtet der Rote Haselnussstrauch. Und irgendwo mittendrin ist auch Platz für die hofeigene Igelfamilie: Unter den Sträuchern wird zuweilen Grasschnitt abgelegt, und das Laub bleibt liegen - dort überwintern die kleinen Tiere.

Im Rahmen der Aktion " Offenes Gartentor" können Interessierte am kommenden Samstag, 24. Juli, den Garten der Familie Horstmann, Alte Bauernschaft 11 in Nahne, zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr ohne Voranmeldung besichtigen.

VIEL PLATZ für sattes Grün und bunte Stauden findet sich im 8 000 Quadratmeter großen Garten von Josefa und Georg Horstmann. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
Anne Diekhoff


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