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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Agenda uneins über Center-Größe
Zwischenüberschrift:
"Handel ist Wandel"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Agenda uneins über Center-Größe

" Handel ist Wandel"

Osnabrück (swa) Die Mitglieder der Lokalen Agenda-Arbeitskreise sind für ein Shopping-Center am Neumarkt. Nur über die Größe der neuen Verkaufsfläche - 15 000 oder 25 000 Quadratmeter - gehen die Meinungen auseinander.

Wolfgang Heemann und Rolf Brinkmann vom Arbeitskreis Stadtplanung favorisieren den großen Wurf. Ihr Argument: Nur so könne verhindert werden, dass die Stadt an Bedeutung in der Region verliere. Dabei stützen sie sich auf das jüngst veröffentlichte Cima-Gutachten. Nur ein großes Zentrum bringe wirklich Veränderung und eine Aufwertung der südlichen Innenstadt. Für Befürchtungen des etablierten City-Einzelhandels haben die beiden wenig Verständnis. Heemann: " Handel ist Wandel." Die Schließung des Neumarktes für den Verkehr bietet aus Sicht der beiden Sprecher auch die Möglichkeit, in guter Innenstadtlage neuen Wohnraum zu schaffen.

Margit Janke, Mitglied des städtischen Lenkungsausschusses Neumarkt und ehemalige Bürgergutachterin, sieht das anders: " Um Osnabrück als Oberzentrum zu stärken, befürworten wir die Ansiedlung eines Centers mit einer verträglichen Größe von maximal zusätzlichen 15 000 Quadratmetern." Es müsse in seinem Sortiment die vorhandene Einzelhandelsstruktur sinnvoll ergänzen. Janeke: " Das Gutachten bestätigt unsere Auffassung, dass ein Center in den von ECE geplanten Dimensionen für weite Teile des Einzelhandels existenzgefährdend ist."

Beide Fraktionen innerhalb des Agenda-Arbeitskreises sind sich aber darin einig: Damit das neue Center nicht von der nordlichen Innenstadt isoliert bleibt, müsse der Platz - wie bereits vom Bürgergutachten empfohlen - völlig umgestaltet werden. Durchlässigkeit für die Fußgängerströme dulde keinen Autoverkehr.
Autor:
swa


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