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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Ein "idealer" Platz an der Sonne
Zwischenüberschrift:
Fotovoltaik und Brauchwasser-Solaranlage: Die Uni setzt auf Umweltschutz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein " idealer" Platz an der Sonne

Fotovoltaik und Brauchwasser-Solaranlage: Die Uni setzt auf Umweltschutz

Osnabrück (fhv)
Reithalle, Fahrzeugwerkstatt, Hörsaal: Ein fast 100 Jahre altes Gebäude auf dem Gelände der früheren Vom-Stein-Kaserne am Westerberg wird für die Universität Osnabrück umgebaut. Besonderer Clou dabei ist die wohl größte Fotovoltaik-Anlage in der Region.

" An diesem Standort stimmt einfach alles", sagt Diplom-Ingenieur Manfred Blome, zuständig für Gebäude und Liegenschaften bei der Uni Osnabrück: " Die Dachneigung, die Ausrichtung der Dachfläche nach Süden und auch die vorhandene Fläche."

460 Quadratmeter groß ist die nach Süden geneigte Dachseite der früheren Reithalle an der Barbarastraße. Installiert wurden darauf 176 Fotovoltaik-Module. Und die werden, einmal Strom mit 22, 5 Kilowatt Leistung erzeugen. " Im Jahr erwarten wir einen Ertrag von etwa 17000 Kilowattstunden", rechnet Blome vor, " das entspricht dem Jahresverbrauch von fünf Haushalten mit je vier Personen."

Weil der Dachstuhl der 1914 erbauten Reithalle auf dem Kasernengelände nur eine geringe Belastung ermöglichte, wurden hier besonders dünne Solarpaneele auflaminiert. Die haben einen besonders hohen Wirkungsgrad bei diffuser Lichteinstrahlung und erhöhen damit die Energieausbeute.

Anfang September soll das neue Hörsaalgebäude am Westerberg in Betrieb gehen. Es bietet Platz für 500 Personen, wobei der Hörsaal mit einem mobilen Raumteiler längs halbiert werden kann. Die Kosten für den Umbau des als Baudenkmal geschützten Gebäudes sind auf 3, 5 Millionen Euro veranschlagt, davon allein 186000 Euro für die Fotovoltaik-Anlage.

Auch gleich nebenan setzt die Uni auf Energieeinsparung: Seit kurzem versorgt eine Brauchwasser-Solaranlage die Labore des Biologiegebäudes mit warmem Betriebswasser. Die 13, 4 Quadratmeter große Anlage und ein 800-Liter-Speicher erzeugen rund 3000 Liter warmes Betriebswasser für die Forschungslabore der Biologie pro Woche. Energieeinsparung ungefähr 5500 Kilowattsrunden pro Jahr.

460 QUADRATMETER SOLARPANEELE: Stolz verweist Manfred Blome auf die neue Fotovoltaik-Anlage auf dem Hörsaalgebäude am Westerberg. Foto: Michael Hehmann
Autor:
fhv


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