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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Langenkamp: Radler wollen Durchschlupf
Zwischenüberschrift:
Stadt gegen Fahrbahnkissen
Artikel:
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Originaltext:
Langenkamp: Radler wollen Durchschlupf

Stadt gegen Fahrbahnkissen

Schölerberg (swa) Heribert Menke ist als begeisterter Radler für Verkehrsberuhigung. Aber die Huckel, mit der die Stadt die Autos auf dem Langenkamp bremsen will, findet er nicht gut. Anders geht es nicht, sagt dagegen Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau der Stadtverwaltung.

Als Heribert Menke, in der Fahrradgruppe der katholischen Gemeinde Heilige Familie aktiv, jetzt von den Plänen der Stadt erfuhr, die Autofahrer auf dem Langenkamp am Schölerberg mit so genannten Aufpflasterungen etwas zu bremsen, fand er die Sache zunächst in Ordnung. Aber die geplante Ausführung gefällt ihm nicht. An den Einmündungen der Nebenstraßen wird der gesamte Kreuzungsbereich mit Pflastersteinen erhöht, und zwar bis in die einmündenden Straßen hinein. Für Radfahrer, vor allem ältere wie Theo Asche (74), seien diese Huckel ein Ärgernis und ohne Federung äußerst unangenehm. Warum man die Huckel nicht etwas verkleinern könne, so dass für Radfahrer eine huckelfreie Rinne bleibe, wollte er von der Stadt wissen.

Der Straßenbau-Fachmann Schmidt sagte auf Neue-OZ-Anfrage, dass die von Heribert Menke geforderten " Fahrbahnkissen" im Stadtgebiet auch gebaut würden. Diese Huckel lassen zum Bordstein etwas Platz, werden aber nicht an Einmündungen oder Kreuzungen gebaut. Die Kreuzungen werden immer einige Meter in die Straßen hinein aufgepflastert, um die Autofahrer schon vor der Kreuzung zum Abbremsen zu bewegen und nicht erst, wenn sie schon in die Kreuzung hineingefahren sind. Außerdem, so Schmidt, sei es für links abbiegende Radfahrer ungünstig, Fahrbahnkissen schräg überfahren zu müssen.

HOPPLA, jetzt kommt Theo Asche. Der Radler würde es begrüßen, wenn er mit seinem Drahtesel nicht über die Aufpflasterungen am Langenkamp holpern müsste. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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