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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Hauptsache, es sieht hier gepflegt aus"
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Beim Kleingärtnerverein Nord machen auch Türken, Italiener, Weißrussen und Inder mit
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Originaltext:
" Hauptsache, es sieht hier gepflegt aus"

Beim Kleingärtnerverein Nord machen auch Türken, Italiener, Weißrussen und Inder mit

Eversburg (kgre) Salatköpfe und Mohrrüben wachsen auch im Paradies. " Viele unserer Mitglieder bauen Gemüse an, manche sogar nichts anderes", sagt Karl-Heinz Beckmann, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Nord. Für die über 400 Mitglieder sind ihre grünen Parzellen der Himmel auf Erden.

" Voriges Jahr wusste ich nicht, woher ich die Gärten noch nehmen sollte", berichtet Karl-Heinz Beckmann von unzähligen Anfragen. Viele junge Familien seien an einem Stückchen Land in einer der 18 Kleingarten-Kolonien des Vereins interessiert. Während die einen sich ein schmuckes Gartenhäuschen aufstellen, bauen die anderen lieber Kartoffeln an. " Hauptsache, es sieht gepflegt aus. Hier und da gibt' s ja immer was zu harken", sagt Kurt Hinternesch, langjähriges Mitglied und Vorsitzender des Bezirksverbandes der Kleingärtner. In diesen Wochen geht es wieder rund. Bäume müssen geschnitten, Wege gesäubert und Gartenlauben gepflegt werden.

" Bei uns machen Portugiesen, Türken, Italiener, Weißrussen und Inder mit", berichtet Beckmann. Bei ihnen gehe es aber keineswegs exotischer als bei ihren deutschen Parzellen-Nachbarn zu. Die kleinste Kolonie des Vereins umfasse sechs Parzellen, die größte am Luhrmannshof sogar 73.

Hecken und Zäune umgrenzen die Flächen, die der Verein von Stadt und Privatpersonen gepachtet hat. " Früher waren die Gärten grüne Oasen, heute sind sie dicht umbaut", erinnert sich Hinternesch. Kummer bereiten den Kleingärtnern nur die Anwohner, die zur sonntäglichen Mittagsruhe schon mal den Rasenmäher anwerfen.

Das Klima untereinander sei aber bestens, auch wenn der Altersunterschied zwischen den 25- bis über 80-jährigen Kleingärtnern groß ist. " Die Alteingesessenen verstehen sich mit den jungen Leuten gut. Es läuft besser als gedacht", gibt Beckmann zu. Gemeinschaftsstunden stärken den Zusammenhalt, wenn alle zusammen anpacken und die Wege sauber machen. " Samstag ist Kleingärtner-Trefftag", sagt Hinternesch lachend, dann sei reger Betrieb in den Gärten. " Das ist was Herrliches! Wir schmeißen zusammen und grillen spontan", freut sich Karl-Heinz Beckmann auf den kommenden Sommer - und viele andere Gartenbesitzer mit ihm.

Vereins-lnfo

Gefragte Gärten

Der Kleingärtnerverein Nord besteht seit über 60 Jahren. Jedes der 400 Mitglieder kümmert sich um eine eigene Parzelle. Die Flächen sind in den nördlichen Stadtteilen verteilt. Anfang März wurden gekündigte Kleingärten wieder neu vergeben. Für Interessenten sei angemerkt, dass die Zahl der ungenutzten Gärten gering und die Nachfrage groß ist. Der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Beckmann ist erreichbar unter Tel. 17258.

SAMSTAGS IST TREFFTAG: Karl-Heinz Beckmann (Vorsitzender), Mathilde Beckmann, Holger Kasper (Obmann) und Dieter Lüttig vom Kleingärtnerverein Nord. Foto: Gert Westdörp
Autor:
kgre


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