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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Ein bisschen fitter als Fahrradmuffel
Zwischenüberschrift:
234 Arbeitnehmer in Osnabrück nehmen an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" teil
Artikel:
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Originaltext:
Ein bisschen fitter als die Fahrradmuffel

234 Arbeitnehmer in Osnabrück nehmen an der Aktion " Mit dem Rad zur Arbeit" teil

Osnabrück (rei) " Viele Zivilisationskrankheiten entstehen durch zu wenig Bewegung." Diese Diagnose stellt Sabine Boberg von der Presseabteilung der AOK im Servicezentrum. Mit der niedersachsenweiten Aktion " Mit dem Rad zur Arbeit" will sie in Arbeitnehmer " eine gewisse Bewegung reinkriegen".

Seit Juni läuft die Aktion. Für Osnabrück hat Sabine Boberg 234 Arbeitnehmer aus 26 Betrieben zur Teilnahme motiviert. Mindestens 20-mal sollen sie bis Mitte September mit dem Fahrrad zur Arbeit oder der Haltestelle ihres öffentlichen Verkehrsmittel gefahren sein.

Einer der radelnden Arbeitnehmer ist Claus Weimer, Angestellter der Universitätsbibliothek. Der 45-jährige fährt von Hellern bis zu seiner Arbeitsstelle an der Alten Münze. Zwischen 15 und 20 Minuten braucht er für die rund fünf Kilometer lange Strecke, die er auch unabhängig von der Aktion fast täglich fährt. An " Mit dem Rad zur Arbeit" nimmt er teil, um auch " andere Leute zu motivieren, mit dem Fahrrad zu fahren".

Wie alle Teilnehmer der Aktion gehört Claus Weimer zu einem Dreierteam. Jede Gruppe hat einen Leiter, der für sich und alle anderen die einzelnen Fahrten notiert. Trotz Teamzugehörigkeit können die radelnden Arbeitnehmer wie Weimer allein zur Arbeit fahren. " Es geht um den Zusammenhalt und den Teamgeist", begründet Sabine Boberg die Gruppenbildung. Insgesamt 78 Teams gibt es in Osnabrück, allein 13 bestehen aus Angestellten der Universität.

Ein bisschen fitter als andere sei er vermutlich schon, urteilt Claus Weimer. Das kann auch Bernhard Suck von sich behaupten. Der Angestellte der AWIGO Abfallberatung nimmt zwar nicht an der Aktion der AOK teil, spricht aber aus Erfahrung: Täglich fährt er mit seinem Rad von Laggenbeck nach Georgsmarienhütte. " So ein EKG wie Sie möchte ich mal haben", sage sein Arzt, berichtet er.

Suck fährt aus Überzeugung mit dem Rad: " Ich bemühe mich aus Umweltschutzgründen, alles mit dem Rad zu machen." Etwa 50 Minuten braucht Suck für seinen Arbeitsweg, bei schlechtem Wetter etwas länger. Sogar bei Glatteis fährt Suck mit dem Rad zur Arbeit. Dafür hat er schließlich die Spikes für seine Räder.

Unter den Teilnehmern der Aktion " Mit dem Rad zur Arbeit" werden Preise verlost. Drei Reisen für je zwei Personen können gewonnen werden. Außerdem wird ein Team eine Ballonfahrt gewinnen, und der landesweit fahrradfreundlichste Betrieb bekommt eine Geldprämie, die etwa für einen Fahrradständer mit Dach gedacht sein soll. Die Preise seien übrigens gesponsert und würden nicht durch Mitgliedsbeiträge finanziert, betont Sabine Boberg. Infos unter www.Mit-dem-Rad-zur-Arbeit.de.

50 KILOMETER TÄGLICH strampelt Bernhard Suck aus Laggenbeck zu seinem Arbeitsplatz. Foto: Michael Hehmann

ANDERE MOTIVIEREN, auch mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, will Claus Weime. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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