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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bussgelder kassiert?
Zwischenüberschrift:
Drei Fragen an: Rolf Elbracht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (hin) Bewohnern der Altstadt bleibt die Maiwoche in wenig guter Erinnerung. Sie beklagen, dass rücksichtslose Fest-Besucher die öffentlichen und mobilen Sanitäranlagen nicht nutzten und sich in Vorgarten Erleichterung verschafften. Ein hohes Bußgeld sollte das eigentlich verhindern. Wir sprachen mit dem Leiter des Fachbereichs Bürger und Ordnung, Rolf Elbracht, über dieses Problem.

Vor einem Jahr hat die Stadt ein Bußgeld von 50 Euro für solche Übeltäter eingeführt. Wie viel Geld haben Sie denn während der Maiwoche eingenommen? Elbracht: Die Kontrollen fanden so wie immer statt. Es hat keine Extrakontrollen während der Maiwoche gegeben. Es gab eine Vielzahl von Sanitäreinrichtungen, die die Stadt und die Gastronomen aufgestellt haben. Aber es ist bei Großveranstaltungen niemals auszuschließen, dass sich Gäste nicht so benehmen, wie man das erwarten darf. Im Karneval ist es nicht anders.

Was kann man machen? Mit dem Bußgeld zu drohen genügt offenbar nicht... Elbracht: 600 000 Leute kann man nicht überwachen. Das geht nicht. Es ist bedauerlich, aber in Ausnahmesituationen müssen Anwohner leider Unzulänglichkeiten in Kauf nehmen, die schlimmer sind als sonst. Wir haben nicht so viel Personal, dass wir während der Maiwoche ständig im Einsatz sein könnten.

Wirken die Bußgelder denn überhaupt? Elbracht: Die Wirkung ist außerordentlich positiv. Das kann jeder sehen: Die Stadt ist sauberer geworden. Wir führen das darauf zurück, dass mit der Einführung der Bußgelder das Bewusstsein geschärft wurde und die Passanten weniger Müll hinterlassen.

ROLF ELBRACHT, Leiter des Fachbereichs Bürger und Ordnung. Foto: Westdörp

AUF WURFZETTELN und Plakaten droht die Stadt Übeltätern saftige Bußgelder an.
Foto: Jorn Martens
Autor:
hin


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