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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Inhalt:
Überschrift:
"Nicht gerade der schönste Platz"
Zwischenüberschrift:
Nachgehakt: Die trostlose Spielfläche an der Potsdamer Straße wird umgestaltet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Nicht gerade der schönste Platz"

Nachgehakt: Die trostlose Spielfläche an der Potsdamer Straße wird umgestaltet

Sonnenhügel (dh) " Es ist ein Trauerspiel", kritisiert Tania Treune den Zustand des kleinen Spielplatzes an der Potsdamer Straße. Schon mehrmals fragten sie und andere Mütter bei der Stadt nach, was denn nun mit der unattraktiven Fläche passieren soll.

Hartmut Damerow vom Fachbereich Grün und Umwelt war auf Anfrage unserer Zeitung sofort bereit, zu einem Ortstermin zu kommen. Im Vorfeld räumte er ein: " Das ist nicht gerade der schönste Spielplatz in der Stadt."

Die 35-jährige Susanne Vetter hat sich schon mehrfach an die Stadt gewandt, damit der trostlose Flecken an der Potsdamer Straße umgestaltet wird. " Bis jetzt habe ich noch nichts von den Behörden gehört, und wie man sieht, ist hier bisher auch noch nichts geschehen", beschwert sich die Mutter von drei Kindern.

Eine Erhebung der Stadt macht deutlich, dass 74 Kinder bis zu 13 Jahren in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes leben. Doch viele Spielmöglichkeiten bleiben den Kleinen nicht. Ein winziger Sandkasten mit einem Schaukelpferd ist das einzige Angebot auf dem Areal - umgeben von kargen Hecken und viel Asphalt.

" Die Kinder kommen regelmäßig mit Schürfwunden nach Hause, weil sie auf den harten Boden stürzen", moniert die 27-jährige Tania Treune. Ihre fünfjährige Tochter Kimberly und Treunes gleichaltriger Neffe Dennis spielen oft mit ihren Freunden aus der Nachbarschaft auf dem Platz. Hartmut Damerow, der sich zuvor mit Friedrich Wieding von der Spielplatzunterhaltung ein Bild vom katastrophalen Zustand der " Einöde" gemacht hat, überrascht die Eltern mit guten Neuigkeiten: " Der in die Jahre gekommene Spielplatz wird sich schon bald verändern."

So wolle die Stadt zunächst den Asphalt aufbrechen, den Sandkasten vergrößern und Rasen einsäen, verspricht der Mann vom Amt. Neue Spielgeräte sollen nach Absprache mit den Anwohnern aufgestellt werden.

Dass Damerow schnell handelt, haben die Bewohner vom Sonnenhügel einem glücklichen Zustand zu verdanken. Eigentlich wäre der Spielplatz nach der Prioritätenliste der Stadt nicht als Sanierungsobjekt vorgesehen. Da aber ein anderes Vorhaben in der Wüste noch nicht reif ist, kann sich der Fachdienst Grünflächen der unliebsamen Ecke annehmen.

Die Anwohner freuen sich riesig, dass endlich etwas passiert . Und Susanne Vetter verspricht: " Wenn der neue Spielplatz fertig ist, feiern wir ein großes Grillfest!"

VIEL ASPHALT, WENIG SPIELFREUDE: Für die Kinder von Tania Treune macht das Spielen auf der Einöde an der Potsdamer Straße keinen Spaß. Sie wollen endlich einen Spielplatz, der kindgerecht ist.Foto: Detlef Heese
Autor:
dh


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