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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bis zu 7,5 Meter hohe Wand soll Lärm drosseln
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Informationsabend für Nachbarn des neuen Betriebshofes
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Bis zu 7, 5 Meter hohe Wand soll Lärm drosseln

Informationsabend für Nachbarn des neuen Betriebshofes

Osnabrück (jop)
Der neue Betriebshof soll künftig an der Sandbachstraße beheimatet sein. Im Vorfeld des Baubeginns gab die Stadtwerke AG jetzt besorgten Anwohnern die Möglichkeit, sich im Hauptverwaltungsgebäude über die Auswirkungen des neuen Nachbarn zu informieren.

Die Sorge der knapp 30 erschienenen Bürger galt vor allem folgenden Fragen: Wie hoch wird die künftige Lärmbelästigung durch den Betriebshof sein, und mit welcher Verlagerung des Verkehrs ist zu rechnen? Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes informierte gemeinsam mit Wolfgang Strünkmann, Bereichsleiter Verkehrsbetrieb, über die Einzelheiten des Bauvorhabens. Als Argumente für die Ansiedlung auf den jetzt freigemachten Flächen der Firma Diosna wurden optimierte Arbeitsbedingungen und Betriebsabläufe, etwa durch kurze Wege zwischen dem Abstellen, Tanken, Warten und Waschen der Fahrzeuge, genannt.

Neben dem Abriss des Eckhauses Sandbachstraße 7 (Beginn: 18. Mai), an dessen Stelle ein mehrstöckiges Werkstattgebäude entstehen soll, wurden die Anwohner über die geplanten Standorte einer geschlossenen Fahrzeughalle für bis zu 100 Omnibusse und einen Carport für etwa 20 Fahrzeuge der Betriebsangehörigen informiert. " Um insbesondere nachts den anfallenden Lärm auf dem Grundstück zu lassen, ist hier der Bau einer bis zu 7, 5 Meter hohen Schallschutzwand geplant", sagte Strünkmann.

Umzug des Depots ist " wahrer Glücksfall"

Franz Schürings, Fachbereichsleiter Städtebau, bezeichnete den Umzug des Busdepots auf Grund der neuen Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Lotter Straße als " wahren Glücksfall". Hans-Jürgen Apel, Leiter der Verkehrsplanung, war dagegen etwas zurückhaltender.

Nachdem er den Anwohnern sein Bedauern über den Verlust des " schönen Schleichwegs" zur Alten Poststraße ausgesprochen hatte, benannte jedoch auch er die Vorteile der Umsiedlung.

Dazu zählen aus seiner Sicht: " Die Zu- und Ausfahrt der Busse über die Kreuzung Alter Postweg/ Buersche Straße/ Sandbachstraße minimiert die Anfahrt zum Neumarkt. Auch für die Anwohner der Sandbachstraße verbessert sich die Situation, weil in Zukunft der Durchgangsverkehr entfällt. Das Busdepot erhält hier lediglich eine vorgeschriebene Notzufahrt in Richtung Liebigstraße/ Nonnenpfad", erklärte Apel. Dafür sei die Absenkung der Fahrbahn im vorderen Bereich des Bahnübergangs erforderlich. Bis 2006 solle außerdem das Kopfsteinpflaster der Liebigstraße durchgängig bis zur Bohmter Straße asphaltiert werden.

Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes versuchte die letzten Zweifler zu beruhigen: " Ein Betriebshof ist sicher nicht der beliebteste Nachbar. Wir wollen aber alles tun, um nicht als Störer auf zu treten."

Die Reaktion einer Anwohnerin der Liebigstraße auf dem Weg nach draußen zeigt weiterhin Skepsis: " Einen guten Willen haben die sicherlich. Ich bin dennoch gespannt, wie sich die geplante Schallschutzwand in der Praxis auswirkt."
Autor:
jop


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