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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Überschrift:
Matsch ja, Mädchen nein
Zwischenüberschrift:
Julius, Bastian und Felix bauen sich im Wald einen Bunker
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Meine kleine Welt in Atter

Matsch ja, Mädchen nein

Julius, Bastian und Felix bauen sich im Wald einen Bunker

Atter (tw)

Direkt vor der Haustür beginnt der Wald. Seit den Osterferien bauen Julius Klösel, Bastian und Felix Hegerfeld dort an einem Bunker.

" Wir bauen ihn, um Lehmschlachten zu machen", sagt der zehnjährige Julius. Ganz egal, ob es regnet oder die Sonne scheint - wenn die drei Bauarbeiter Zeit haben, sind sie im Wald und werkeln an ihrem Bunker. Aber wenn es mal gießt, hat das auch was Gutes, wie der achtjährige Bruder Bastian erklärt: " Dann können wir die Wände mit Matsch ausbessern."

Obwohl die drei fleißig arbeiten, können sie nicht immer auf ihre Baustelle. " In der Woche können wir nicht so viel arbeiten wegen den Schulaufgaben", klagt der zehnjährige Felix.

Der 1, 80 Meter tiefe Bunker bietet Platz für fünf bis sechs Jungs. " Wenn man sich quetscht, auch zehn", sagt Bastian. Es waren schon mal Mädchen zu Besuch. " Aber nicht viele", wie Bastian sofort einschränkt. " Wenn Geburtstag ist und die Erwachsenen bringen Mädchen mit, dann dürfen sie rein", meint Julius. Das ist aber die Ausnahme. " Mädchen stehen einfach nicht auf Buddelarbeiten", erklärt Felix.

Bauarbeiter wollen die drei Bunker-Bauer nicht werden.

" Kann sein, dass ich Fußballer werde. Ich spiele in der Stadtauswahl", meint Bastian. Julius möchte Rennfahrer werden, Felix weiß es noch nicht.

Geschlafen haben sie in ihrem Bunker noch nicht, obwohl sie ein stabiles Dach darüber gebaut haben. " Es ist nass und kalt wie in einem Kühlschrank", meint Felix.

Ab und zu stinkt es auch im Bunker. Die Jungs haben nämlich noch Mitbewohner, der den Bunker als sein Revier betrachtet: Den Kater Findus. Und der lässt manchmal etwas fallen. Julius verzieht sein Gesicht.

WIE IN EINEM ERDLOCH sieht es in dem Bunker von Felix Hegerfeld, Julius Klösel und Bastian Hegerfeld aus. Aber sie fühlen sich unter der Erde wohl. Foto: Gert Westdörp
Autor:
tw


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