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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Vom offenen Gullydeckel bis zum Hinterhaus
Zwischenüberschrift:
Der Bürgerverein Schinkel hat sich erfolgreich gegen Asphaltkissen in der Schützenstraße gewehrt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Auszug: Vom offenen Gullydeckel bis zum Hinterhaus

Der Bürgerverein Schinkel hat sich erfolgreich gegen Asphaltkissen in der Schützenstraße gewehrt

Schinkel (kgre)
Tausend wollten sie mal werden, dann kam ihnen der Altersknick dazwischen. " Jetzt haben wir rund 800 Mitglieder", sagt Horst Reiner. Und die seien umso traditionsbewusster, versichert der Vorsitzende des Bürgervereins Schinkel. Viele der Eltern und Großeltern sind schon dabei gewesen.

Sieben ältere Herren, belegte Brötchen und ein Laptop erwarten den Besucher in der wöchentlichen Sprechstunde. Jeden Dienstagmorgen steht die freundliche Gruppe um Horst Reiner und seinen Stellvertreter Heinrich Grofer für mehr oder weniger ratlose Bürger bereit. Vom offenen Gullydeckel bis zum Anbau im Hinterhaus reicht die Bandbreite der Fragen. Nicht nur der Hasepark und das leer stehende Rosenburg-Center beschäftigen die Anwohner. " Priorität hat für uns der Neubau des Altenheims'', sagt Reiner. Schon vor zwei Jahren habe man mit der Caritas einen Grundstein gelegt, doch: " Wir warten immer noch auf den Baubeginn." Einen Erfolg konnte der Verein an ganz anderer Stelle erzielen. Stein des Anstoßes war eine Fahrbahnerhöhung zur Verkehrsberuhigung in der Wesereschstraße. " Obwohl die Stadt angab, der Huckel sei nicht zu hoch, hat ein Ingenieur für uns das Gegenteil bewiesen", triumphiert Horst Reiner. Wegen dieses Disputs sei die Schützenstraße von solchen Asphaltkissen frei geblieben. Andere Knackpunkte, die sich nicht so schnell lösen lassen, besichtigen Verein und Bürger jährlich auf dem Schinkelgang. Beim nächsten Mal, am 2. Oktober, wird auch wieder der Bruderverein aus Schinkel-Ost teilnehmen. " Zwischen uns stimmt die Chemie", bekennt Reiner. Kontakt mit anderen Bürgervereinen unterhalten die Schinkeler sonst nicht. Was sie auszeichnet, ist nicht nur die große Mitgliederzahl, denn der 92-jährige Verein hat einen kleinen Bestseller herausgegeben. 1990 erschien " Schinkeler Geschichte" in Buchform. Das oft vergriffene Werk soll demnächst in einer aktualisierten Auflage erscheinen. Einen Teil der darin beschriebenen Historie hat der Bürgerverein seit 1912 mitgeprägt. (...)

SCHINKEL IST EIN STADTTEIL IM WANDEL, und der Bürgerverein Schinkel begleitet diesen Wandel seit 92 Jahren. Im Hintergrund der symbolträchtige Schiffssteven aus alten Klöckner-Zeiten.
Foto: Klaus Lindemann
Autor:
kgre


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