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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bier und Häppchen im Salzlager
Zwischenüberschrift:
Müllmänner und Politprominenz feiern Umzug zum neuen Standort
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Originaltext:
Bier und Häppchen im Salzlager

Müllmänner und Politprominenz feiern Umzug zum neuen Standort

Osnabrück (Jan)
In ihrem neuen Zuhause an der Hafenringstraße haben sich die Osnabrücker Müllmänner gut eingelebt. " Es ist hier wunderbar", sagte gestern Günther Miska, Personalratsvorsitzender des Abfallwirtschaftsbetriebs, mit Blick auf die modernen Sozialräume.

Zwei Monate nachdem der städtische Fuhrpark von der Jahnstraße ins Industriegebiet West umgezogen ist, fand am Freitag zur offiziellen Einweihung eine Betriebsfeier statt, zu der auch die Ratsmitglieder und Spitzen der Verwaltung geladen waren. Das Salzlager für den Winterdienst war leer geräumt und festlich dekoriert, es gab Häppchen, Bier und kurze Reden.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip bezeichnete den Umzug des Abfallwirtschaftsbetriebs als beispielhaft für die Stadtentwicklung. Jahrzehntelang war das Betriebsgelände der Müllabfuhr auf Grund der Lärmbelästigung ein Störfaktor mitten im Stadtteil Wüste gewesen. Nun ist an der Jahnstraße Platz für attraktive Wohnbebauung, die offenbar stark nachgefragt wird. OB Fip dankte den Müllmännern für ihre Arbeit.

Der Chef des Abfallwirtschaftsbetriebs, Willi Niggemann, nannte als großen Vorteil des neuen Standortes, dass es dort auf Grund des großen Platzangebotes viele Entwicklungsmöglichkeiten gebe. Günstig sei auch die Nähe sowohl zur Mülldeponie auf dem Piesberg als auch zur künftigen Herhof-Abfallanlage am Fürstenauer Weg. Von der Hafenringstraße brechen täglich 200 Mitarbeiter auf, um mit 60 Fahrzeugen die 100000 Mülltonnen in der Stadt zu leeren und jährlich 50000 Kilometer Straßen zu reinigen. 99 Jahre hatte der Fuhrpark das Gelände an der Jahnstraße genutzt. Im Dezember 2000 fasste der Rat den Umzugsbeschluss. Die Stadt erwarb die Fläche der Baufirma Köster, die sich am Burenkamp in Sutthausen ansiedelte. Der neue Standort wird auch vom Bauhof des städtischen Fachdienstes Straßenbau genutzt.

DER ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB hat sich am neuen Standort im Industriegebiet West voll etabliert. Im Schatten des Verwaltungsgebäudes stießen darauf gestern Nachmittag während einer Betriebsfeier Architekt Klaus Scholz, Werksleiter Willi Niggemann, OB Hans-Jürgen Fip und der Personalratsvorsitzende Günther Miska (von links) an. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
jan


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