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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ikea: Jetzt dürfen die Bürger ihre Meinung sagen
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Pläne liegen vom 19. Juli bis zum 31. August aus
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Ikea: Jetzt dürfen die Bürger ihre Meinung sagen

Pläne liegen vom 19, Juli bis zum 31. August aus

Osnabrück (dk)
Alle Untersuchungen sind gemacht die Gutachten sind geschrieben, nun kann es ernst werden - vom 19. Juli bis zum 31. August werden Flächennutzungsplan und Bebauungspläne für die Ikea-Ansiedlung in Hellern öffentlich ausgelegt.

Dann ist jeder Bürger aufgerufen, zu den Planungen, die im Fachbereich Städtebau in der Dominikanerkirche eingesehen werden können, Stellung zu nehmen. Die endgültige Satzung soll der Rat am 2. November beschließen.

" Wenn wir den Verkehr ordnen können, rechne ich aber mit wenig Widerstand", so Jörg Ellinghaus gestern. Die baulichen Veränderungen vor allem an den Autobahnabfahrten sind den Plänen zu entnehmen. Unklar ist noch die Ausschilderung. Die Stadt steht mit Land und Bund in Verhandlungen, um bereits auf den Autobahnschildern auf den schwedischen Möbelgiganten hinweisen zu können. Dagegen sperren sich die Verantwortlichen noch. " Uns ist daran gelegen, vor allem auch den Suchverkehr zu vermeiden", so Ellinghaus.

Dem Investor sei ebenfalls an einer unmissverständlichen Beschilderung gelegen. Ikea baut allerdings auch weiterhin auf seinen " Sign Tower", Der allerdings müsste eine Höhe von 62 Metern haben, um den anreisenden Freunden skandinavischer Möbelbaukunst den rechten Weg zu weisen, wie Fachbereichsleiter Franz Schürings erklärte. Der Turm aber stößt nach wie vor bei der Stadt auf wenig Gegenliebe. Ellinghaus: " Wir bestimmen, was auf dem Gebiet der Stadt gemacht wird."

Keine Konkurrenz zur Innenstadt

Durch den Zukauf weiterer Flächen durch Ikea wird die Hochwasserzone der Düte bis auf einen kleinen Zipfel von den Baumaßnahmen verschont. Gleichzeitig wird im Bebauungsplan mit der Nummer 538 die Zukunft der angrenzenden Flächen an der Straße Am Schürholz geregelt. Hier sollen Gewerbeansiedlungen möglich sein.

" Das gesamte Gebiet soll kein Einzelhandelsschwerpunkt werden", begegnete Ellinghaus Befürchtungen, in Hellern könnte eine Konkurrenz zur Innenstadt entstehen. Man stehe mit den Nachbargemeinden im Gespräch, Ellinghaus: " Wichtig ist, dass sich in Hasbergen keine Strukturen entwickeln, die unsere Bemühungen konterkarieren." Anfragen von Kommunen und Möbelhändlern auch aus dem weiteren Einzugsgebiet zwischen Münster und dem Emsland haben gezeigt, dass eine Ansiedlung wie Ikea nicht nur das direkte Umfeld beschäftigt. Das Raumordnungsverfahren habe aber ergeben, dass die Ansiedlung verträglich sei.

Raumordnungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfung, FFH-Gutachten (die europäische Umwelt-Richtlinie Fauna-Flora-Habitat), Verkehrsgutachten - Ikea (das Möbelhaus kommt für den Großteil der Kosten auf) und die Stadt haben ihre Schularbeiten gemacht. Nun ist es an den Bürgern, Flächennutzungsplan und Bebauungspläne einzusehen und ihre Anregungen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift zu Protokoll zu geben. Das ist möglich in der Zeit vom 19. Juli bis zum 31. August, im Fachbereich Städtebau, Dominikanerkloster, Hasemauer 1, Zimmer 106, montags bis mittwochs von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8, 30 Uhr bis 17.30 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr.
Autor:
dk


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