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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Rosenplatz: Bäume und mehr Platz für die Fußgänger
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Das Verkehrskonzept steht - jetzt sollen in einem städtebaulichen Wettbewerb die Gestaltungsfragen geklärt werden
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Originaltext:
Rosenplatz: Bäume und mehr Platz für die Fußgänger

Das Verkehrskonzept steht - jetzt sollen in einem städtebaulichen Wettbewerb die Gestaltungsfragen geklärt werden

Osnabrück (rll) Mit der Sanierung für das Quartier rund um den Rosenplatz geht es voran. Aber was wird eigentlich aus dem Kernstück, dem Rosenplatz? Nach den Vorstellungen der Stadt soll es künftig mehr Bäume und mehr Platz für Fußgänger geben. Aus der Mehrheitsgruppe im Rat kommt die Forderung, dass die Leistungsfähigkeit für den Straßenverkehr aber auf keinen Fall eingeschränkt werden dürfe.

Als vor zwei Jahren die ersten Entwürfe vorgestellt wurden, war noch von einer Reduzierung der Fahrspuren die Rede. Stattdessen sollten mehr Flächen zum Promenieren und Ausruhen geschaffen werden, für Straßencafès und Grünanlagen. Politiker aus der CDU / FDP-Mehrheitsgruppe argwöhnten jedoch, dass der Verkehrsfluss darunter leiden könne. In der Folge wurde das Konzept von den Verkehrsplanern überarbeitet, ohne dass die Ziele fallen gelassen wurden.

Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel machte kürzlich vor dem Stadtentwicklungsausschuss deutlich, dass an der Leistungsfähigkeit nicht gerüttelt werde: " Alle Spuren, die wir heute haben, bleiben erhalten." Dennoch könnten in der Mitte des Platzes Flächen für eine kleine grüne Insel mit fünf Bäumen abgezwackt werden. Nur in Höhe dieser Insel soll der Verkehr auf jeweils eine Spur reduziert werden. Vor den Ampeln stehen für die Autos so viele Spuren zur Verfügung wie bisher. Die fünf Bäume auf der Mittelinsel genügen den Planern nicht, um den Rosenplatz insgesamt aufzuwerten. Um Platz für breite Gehsteige und mehr Bäume zu schaffen, soll deshalb die Andienungsspur auf der Südseite (vor dem ehemaligen Kino) aufgegeben werden Die Sanierung beschränkt sich nicht auf die Verkehrsflächen. Von einem städtebaulichen Wettbewerb erhoft sich die Stadt Ideeen für eine ansprechende Gestaltung des Rosenplatzes.

MEHR GRÜN, MEHR GEHSTEIGE, aber nicht weniger Fahrspuren. Der Rosenplatz soll umgestaltet werden, ohne seine Leistungsfähigkeit für den Verkehr einzubüßen.
Autor:
rll


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