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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bei Hornbach staut sich der Verkehr
Zwischenüberschrift:
Stadt will zunächst abwarten - Geschäftsleute fordern andere Ampelschaltung
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Originaltext:
Bei Hornbach staut sich der Verkehr

Stadt will zunächst abwarten - Geschäftsleute fordern andere Ampelschaltung

Fledder (dh)

Die neue Ampelanlage an der " Hornbach-Kreuzung" erhitzt die Gemüter der Autofahrer. Als geradezu " geschäftsschädigend" empfinden Gewerbetreibende an der Hannoverschen Straße die neue Verkehrssituation.

Seit Samstag zieht es Heimwerker und Schaulustige scharenweise in den neuen Hornbach-Baumarkt an der Hannoverschen Straße. Doch dem Andrang folgt der Stau auf den Straßen. So sieht es jedenfalls Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau.

" Die Autos, die wegen Überfüllung des Hornbach-Parkplatzes auf der Ampelkreuzung stehen bleiben, blockieren in beiden Richtungen der Hannoverschen Straße den übrigen Verkehr", erklärt er. Die Stadt wolle in den kommenden Tagen die Verkehrssituation genauer beobachten und dann abwägen, ob die Umlaufzeit der Ampeln angepasst werden müsse.

Markus Menkhaus, Geschäftsführer der Firma Print Express, kann Schmidts Erklärung nicht nachvollziehen: " Als ich gestern um 15 Uhr bei Hornbach vorbeifuhr, waren immer noch einige Parkplätze frei. Die Abbiegespur zum Baumarkt war mit nur zwei Pkw besetzt", beklagt sich Menkhaus. Für ihn ist klar: " Die Ampelschaltung ist schuld!" Kunden hätten sich überdies beschwert, dass es nahezu unmöglich sei, den Firmenparkplatz von Print Express zu erreichen " geschweige denn zu verlassen".

Ebenso beklagt sich der Kfz-Sachverständige Peter Sarrazin, der seit über 25 Jahren an der Hannoverschen Straße ansässig ist, über " die unerträgliche Verkehrssituation". Auch er sieht den Grund für die Rückstaus in der " viel zu kurz gehaltenen Ampelschaltung". Zu Spitzenzeiten staue sich die Blechschlange bis hinter die Narupstraße, berichtet der 61-Jährige. " Das ist schon geschäftsschädigend", so seine Beschwerde. Seine Mandanten empfänden die Zu- und Abfahrt " als eine Zumutung". Fachdienstleiter Jürgen Schmidt vermutet, dass sich in ein bis zwei Wochen die Eröffnungs-Euphorie des Baumarkts legen wird und sich die normale Situation wieder einstellt. Dann soll der Verkehr wie gewohnt fließen. Doch " ein bis zwei Wochen können und wollen wir Gewerbetreibenden an der Hannoverschen Straße nicht warten!", warnen Sarrazin und Menkhaus.
Autor:
dh


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