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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Frischer Asphalt für zerbröselnde Straßen
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Die Stadt will in den Sommerferien an vielen Stellen schadhafte Fahrbahndecken sanieren
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Originaltext:
Frischer Asphalt für zerbröselnde Straßen

Die Stadt will in den Sommerferien an vielen Stellen schadhafte Fahrbahndecken sanieren

Osnabrück (hmd)
In den Sommerferien will die Stadt schadhafte Fahrbahndecken von etlichen Straßen im Stadtgebiet erneuern. Umfangreiche Arbeiten stehen an der Bohmter Straße an, aber auch an der Hannoverschen Straße - ausgerechnet vor dem Baumarkt Hornbach, wo sich jetzt täglich der Verkehr staut.

An der Hannoverschen Straße sind vor allem an der stadteinwärts führenden rechten Fahrspur in Höhe des neuen Baumarkts Spurrillen und Absackungen entstanden. Was tun? " Irgendwann in den Sommerferien, wenn bei Hornbach der große Andrang vorbei ist", soll die Fahrbahndecke erneuert werden. So kündigt es Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau der Stadt an.

Weitere Straßendecken sind überfällig. Die Strothriede, der Bruchweg und die Feldstraße haben für Schmidt höchste Priorität. Noch ist nicht entschieden, ob auch die Fahrbahndecke am Neuen Graben in die Arbeiten einbezogen wird. Vor allem der Bereich zwischen Struckmannshof und Heger-Tor-Wall sei " desaströs", die Oberfläche besonders brüchig, wie Schmidt vermerkt.

In den Sommerferien müssen die Stadtwerke Kanalreparaturen ausführen. Deshalb ist fraglich, ob noch Zeit für weitere Sanierungen bleibt. Für Arbeiten an Hauptverkehrsstraßen wie dem Neuen Graben bieten sich ohnehin nur die ruhigeren Ferientage an.

Dazu gehört auch die Bohmter Straße: Die Fahrbahndecken der beiden stadtauswärts führenden Spuren im Einmündungsbereich Humboldtstraße müssen auf einer Länge von rund 250 Metern erneuert werden. In diesen Straßen kommen die Tiefbauer nicht umhin, die vier Zentimeter dicke Oberfläche abzufräsen und durch eine neue Asphaltlage zu ersetzen - Arbeiten, die einige Tage in Anspruch nehmen. In anderen Straßen genügt eine so genannte vollflächige Oberflächenbehandlungen. Und zwar dann, wenn Risse in der Deckschicht erkennbar sind, die Tragwirkung der Straße aber noch vorhanden ist, wie Jürgen Schmidt ausführt. Mit einem bituminösen Bindemittel werden die Risse geflickt und die Flächen dann mit Splittkörnern abgestreut. In der Regel dauern die Arbeiten nur einen Tag, so Anne-Katrin Bunte vom Fachbereich Städtebau.

Solche Sanierungen stehen an der Süntelstraße, am oberen Lieneschweg, an der Bremer Straße und an der Römereschstraße an. Gerade die Römereschstraße benötige allerdings eine grundlegende Erneuerung, räumt Jürgen Schmidt ein. Allerdings muss die Stadt noch abwarten, bis mit einem gesonderten Programm ein Komplettausbau zwischen Pagenstecherstraße und Bramscher Straße möglich ist.

Oberflächenbehandlungen sind preisgünstiger, allerdings auch weniger haltbar. Während die Erneuerung der Fahrbahndecken je nach Belastung der Straße 10 bis 15 Jahre hält, reichen die oberflächlichen Reparaturen nur zwei bis vier Jahre " Für uns ist das eine Abwägung", erläutert Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, da kostenaufwändige Sanierungen zunächst aufgeschoben werden können. Wegen der schwierigen Finanzlage der Stadt wurden auch die Mittel für die Sanierungsarbeiten deutlich zusammengestrichen, auch wenn für 2004 der Etat um 200000 auf rund 350000 Euro aufgestockt wurde. Dennoch reicht das nach Ansicht von Schürings und Schmidt nicht aus: " Wir laufen auf einen Unterhaltungsstau zu", mahnt Schürings. Wenn die Straßen zu stark in Mitleidenschaft gezogen werden, reicht auch eine Deckenerneuerung nicht mehr aus, stattdessen wird ein Vollausbau nötig: " Das wird dann richtig teuer", meint Jürgen Schmidt.

DER ASPHALT BRÖSELT: An der Hannoverschen Straße muss dringend etwas geschehen, auch wenn sich der Verkehr an dieser Stelle vor dem Baumarkt Hornbach jetzt täglich staut.
Foto: Michael Hehmann
Autor:
hmd


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