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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Unterirdische Vereinigung von Zoo und Museum?
Zwischenüberschrift:
Umweltstiftung unterstützt die Machbarkeitsstudie
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Unterirdische Vereinigung von Zoo und Museum?

Umweltstiftung unterstützt die Machbarkeitsstudie

Osnabrück

Wie bereits mehrfach berichtet, wird für einen möglichen Tunnel zwischen dem Zoo und dem Museum am Schölerberg heftig geplant, doch seine Realisierung hängt von der Machbarkeitsstudie ab, die mit Spannung erwartet wird.

Das geplante Tunnelsystem ist als Verbindung zwischen Zoo und Museum vorgesehen. Darin sollen verschiedene Ausstellungen und Informationen zum Thema " Boden" so anschaulich präsentiert werden, dass damit auch Besucher von weither angesprochen werden. Um diesen einen realen Eindruck vom Leben der Tiere im Boden und in Höhlen zu vermitteln, soll ein kreisförmiges Gangsystem von rund 600

KLASSE!

Ein Schulprojekt Ihrer Zeitung

OSNABRÜCKER ZEITUNG

Mit freundlicher Unterstützung durch

Quadratmetern Grundfläche geschaffen werden. Es gibt Überlegungen, neben den üblichen Präsentationsmöglichkeiten auch lebende Tiere wie zum Beispiel Fledermäuse oder Ratten mit einzubezie-hen, um die Gewohnheiten der Tiere durch diese Anlage den Besuchern hautnah zu vermitteln.

Alle an der Planung Beteiligten sind der Meinung, dass die Attraktivität beider beteiligter Einrichtungen und der Bekannthcitsgrad Osnabrücks als Umweltstandort steigen würde. Diese Besonderheit könnte Touristen auch bei schlechtem Wetter einladen und somit die Einnahmen steigern. Solch ein Projekt wurde in den Niederlanden schon erfolgreich verwirklicht, würde aber in Deutschland einmalig sein.

Die bereits erwähnte Machbarkeitsstudie wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt durchgeführt und auch zu 50 Prozent finanziert. Hierbei wird unter anderem die technische Umsetzung» also zum Beispiel die Frage, ob der Boden solch einer Belastung standhält, überprüft.

Das genaue Bauvorhaben wird geklärt und außerdem muss gewährleistet sein, dass die Besucher den Tunnel gefahrlosdurchqueren können. Nicht zuletzt werden auch Finanzierungsmöglichkeiten ins Auge gefasst. Eine Förderung der DBU erfolgt erst, wenn sich alle Beteiligten einig sind.

Die Ergebnisse dieser Studie sollen im Spätsommer dieses Jahres vorliegen. Erst nach diesem Prozess wird in der Zoogesellschaft darüber abgestimmt, ob das Projekt " Zootunnel" in Angriff genommen wird. Ein wichtiger Gesichtspunkt für viele Beteiligte wird die Frage der Finanzierung sein, die Idee selbst wird von den meisten grundsätzlich begrüßt. Entscheidet man sich für die Anlage, soll der Bau 2005 beginnen, mit der Fertigstellung rechnet man im Laufe des Jahres 2007.

KLASSEI-Artikel

Wettbewerb

Schüler, die am KLASSE!- Projekt der Neuen OZ teilnehmen, können sich mit eigenen Artikeln an einem Wettbewerb beteiligen. Die Artikel müssen sich mit Umweltthemen beschäftigen. Zu gewinnen sind viermal 300 Euro. Die Klasse 8F1 des Osnabrücker Graf-Stauffenberg-Gymnasiums hat zum geplanten Zootunnel recherchiert. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt beteiligt sich mit Fördermitteln an einer Machbarkeitsstudie zu diesem Projekt.

EINGANG ZOO

SO KÖNNTE ES MAL WERDEN: Wer den Zoo durch den Haupteingang (oben rechts) betreten hat, gelangt in den Tunnel, der hinter der Zooverwaltung ins Museum führt.


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