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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Parkende Autos machen die Straßen unsicher
Zwischenüberschrift:
Anwohner scheuen Kostenbeteiligung
Artikel:
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Originaltext:
Parkende Autos machen die Straßen unsicher

Anwohner scheuen Kostenbeteiligung

Kalkhügel (rei) Eigentlich möchte die Stadt die Dr.-Eckener-Straße und die Lilienthalstraße am Kalkhügel sanieren. Es gibt dort keine Bürgersteige, und die schmalen Gehwege am Straßenrand werden meistens von parkenden Autos verstellt. Die Hausbesitzer vor Ort sind gegen die Sanierung, weil ihnen die Beteiligung an dem Umbau zu teuer ist. Auch die OWC, die den größten Teil der Kosten tragen würde, sperrt sich gegen die Pläne der Stadt.

Der Anstoß zu dem Straßenumbau kommt nicht von der Stadt, wie Hans-Jürgen Apel, Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, sagt. " Wir haben Hinweise von Anwohnern bekommen, dass es Probleme mit parkenden Autos gebe", so Apel. Wegen der parkenden Fahrzeuge müssten Fußgänger auf die Straße ausweichen. So sei auch der Schulweg für Kinder unsicher.

Klar ist, dass im kommenden Frühjahr in den betroffenen Straßen Kanalbauarbeiten stattfinden. Die Kosten dafür trägt die Stadt. Daran könnte sich, so der Stadtentwicklungsausschuss, der Umbau der Straßen gleich anschließen. Fußgängerwege und neue Pkw-Stellplätze sollen geschaffen und aus den Straßen eine verkehrsberuhigte Zone werden. Die Kosten dafür müssten zu 75 Prozent die Anwohner tragen.

Dagegen wehren sich die Hausbesitzer. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt diskutieren sie über dieses Problem in einem Arbeitskreis.

Einer der Hausbesitzer in dieser Gruppe ist Dirk Müller. 11 000 Euro müsste er für seine 550 Quadratmeter im Falle einer Straßenneugestaltung zahlen. " Sicher sind alle Anlieger für eine vernünftige Straße", sagt Müller. Einige Hausbesitzer würden noch nicht so lange an der Straße wohnen. Für sie wäre die Neugestaltung eine große finanzielle Belastung.

" Wir sind nicht damit einverstanden, dass unsere Mieter ihre Autos nicht mehr unterbringen können", sagt Wolfgang Stöckmann, Geschäftsführer der OWG. Seine Gesellschaft ist nur mit dem Umbau der Straße einverstanden, wenn die Stellflächen für Autos dadurch nicht weniger werden. " Wir sagen nicht grundsätzlich Nein", so Stöckmann weiter.

Als Alternative zur Straßenneugestaltung gibt es eine " gewisse Notlösung", wie Hans-Jürgen Apel sagt. Die sähe vor, auf Kosten der Stadt den Verkehr auf der Straße durch Blumenkübel oder Aufpflasterungen zu beruhigen. Apel hält diese Investition städtischer Gelder angesichts des schlechten Zustands der Straße allerdings für " fragwürdig". Es könne sein, dass " die Neugestaltung dann in fünf Jahren gemacht werden muss". Der Stadtentwicklungsausschuss kann auch ohne die Zustimmung der Hausbesitzer den Umbau der Straßen beschließen. " Tendenziell ist die Neugestaltung richtig", so Apel. Einen endgültigen Beschluss über den Umbau der Straßen fasst der Stadtentwicklungsausschuss im Oktober.

KEIN DURCHKOMMEN MEHR: Der Stadtentwicklungsausschuss möchte die Situation an der Dr.-Eckener-Straße und der Lilienthalstraße ändern. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
rei


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