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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ärger um Splitter im Sandkasten
Zwischenüberschrift:
Jugendliche okkupierren Spileplatz Lissy-Riecke-Straße: Stadt sucht Abhilfe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ärger um Splitter im Sandkasten ,

Jugendliche okkupieren Spielplatz Lissy-Riecke-Straße: Stadt sucht Abhilfe

Kalkhügel " Eigentlich hätten wir ihnen gern gezeigt, wie es hier sonst aussieht", sagten die Mütter gestern auf dem Spielplatz an der Lissy-Riecke-Straße. Aber am Montag hatten Mitarbeiter des Fachbereichs Grün den gröbsten Unrat schon entfernt. Dennoch: Innerhalb von fünf Minuten fanden Mütter und Kinder jede Menge Glasscherben, Metallverschlüsse von Flaschen und ein leeres Haschtütchen im Sandkasten.

Die Eltern ärgern sich, dass der Spielplatz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Treffpunkt benutzt und dabei mit den gefährlichen Hinterlassenschaften besudelt wird. Die Familien, die in Hörweite des Kinderspielplatzes wohnen, stöhnen außerdem über den Lärm, den die jungen Leute bis tief in die Nacht hinein produzieren.

Dunja Fischer, eine der betroffenen Mütter: " Wenn wir bei der Stadt anrufen, kommt zwar immer sofort jemand." Aber alles könnten die Leute eben auch nicht beseitigen. Der verdreckte Sand im Kasten müsste gesiebt oder erneuert werden.

Elisabeth Willenborg, Leiterin des Büros für Kinderinteressen der Stadt, registriert derzeit zahlreiche Beschwerden dieser Art. Wenn das Wetter besser und die Tage länger werden, wächst auch der Ärger an den Spielplätzen. Klar: Kinder bis zum Alter von 13 Jahren hätten auf einem Spielplatz Vorrang. Die Größeren dürften keinen Unrat verteilen und müssten auch die Ruhezeiten einhalten. Aber auch die Jugendlichen hätten ein berechtigtes Interesse, sich im Freien zu treffen. Das Beste sei, Konfliktpunkte in einem sachlichen Gespräch auszuräumen.

Bei dieser Vorstellung ist den Müttern am Spielplatz Lissy-Riecke-Straße nicht wohl. Bisherige Versuche, die Jugendlichen anzusprechen, seien mit Pöbeleien quittiert worden. Möglicherweise helfen Alternativen für die Jugendlichen.

Detlef Strüben, bei der Stadt für die Streetworker zuständig, sucht dafür nach geeigneten Plätzen: " Ein mühsames Geschäft." Aber es gebe auch in Osnabrück Beispiele dafür, dass diese Flächen von Jugendlichen gut angenommen und Konflikte so entschärft würden.

EINE SCHIPPE VOLL GLAS, Metallverschlüsse und Klemmtütchen, die offenbar zur Aufbewahrung von Marihuana benutzt wurden, fanden Mütter und Kindergestern in fünf Minuten auf dem Spielplatz an der Lissy-Riecke-Straße. Foto: Jörn Martens
Autor:
swa


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