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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Premiere: Feilschen an der Riesenwasserrutsche
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Freibad-Flohmarkt fiel trotz Nieselregen nicht ins Wasser - Besucher begeistert von ungewöhnlicher Kulisse
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Premiere: Feilschen neben der Riesenwasserrutsche

Freibad-Flohmarkt fiel trotz Nieselregen nicht ins Wasser - Besucher begeistert von ungewöhnlicher Kulisse

Osnabrück (jop)
" Die Sachen sehen aus wie neu", strahlte Claudia Mindrup beim Schlendern über die saftig grünen Liegewiesen des Moskaubads. Neben der Mutter aus Osnabrück, die mit Ehemann Norbert und ihren zwei Töchtern zum bundesweit ersten Freibadflohmarkt gekommen war, stöberten gestern zahlreiche Besucher vor der ungewöhnlichen Kulisse nach Kinderbekleidung und Spielzeugschnäppchen.

Obwohl es bereits am Vormittag etwas regnete, wurden die Wiesen und Wege des Moskaubads gestern dicht an dicht von farbenfrohen Verkaufsständen und neugierig stöbernden Besuchern bevölkert. Rund um die noch gähnend leeren Becken boten gut 220 Verkäufer ihren ausgemusterten Haushalt feil. Neben Bergen von Kinderbekleidung und Spielzeug wimmelte es rund um die bunte Wasserrutsche von allerlei Krempel und Klimbim.

Auch Fundsachen fanden Abnehmer

Oberschwimmmeister Rüdiger Heidt, Initiator des (wie er betont) " bundesweit ersten Freibadflohmarktes", freute sich über die riesige Resonanz: " Wegen der großen Nachfrage mussten wir den Verkauf sogar auf Flächen ausweiten, die eigentlich gar nicht vorgesehen waren." Zwischen den normalen Verkaufsständen wirkten gestern auch etliche Mitarbeiter des Osnabrücker Bäder-Teams mit: Im Bratwurststand kamen Betriebsbademeister Peter Lübke und die Lehrlinge Daniela Rövekamp und Sonja Koslowski ins Schwitzen; am Fundsachenstand verkauften Kerstin Heidemann und Nicola Piepmeyer Badekappen, Handtücher und alles, was sonst noch in der vergangenen Schwimm-Saison in den Umkleidekabinen liegen geblieben ist. Der Erlös fließt in ein Kinderprojekt der Osnabrücker Krebsstiftung. Am Stand von Stefanie Plener schlugen Norbert und Claudia Mindrup zu und erstanden für Tochter Lisa-Marie eine günstige gelbe Jeansjacke für den Sandkasten. " Wir sind extra hergekommen, um nach Kinderbekleidung zu gucken. Ich habe nämlich keine Lust, den Kleinen ständig sagen zu müssen, dass sie auf ihre Klamotten aufpassen sollen", verriet die Mutter, deren ältere Tochter Franziska Verhandlungsgeschick bewies. " Eigentlich sollte die Traumwelt von Polly Pocket acht Euro kosten. Ich habe sie für sechs Euro bekommen."

Neben heiß begehrtem Spielzeug und Bekleidung ging vor der ungewöhnlichen Trödel-Kulisse auch allerlei Skurriles über die Verkaufstische.

Besucherin Angela Meyer nahm als Beute ein ziemlich unhandliches Abflammgerät mit nach Hause. " Ich gebe zu, dass ist was für faule Leute, die kein Unkraut zupfen wollen", sagte die Hasbergerin und lachte.

Fast alle Besucher zeigten sich begeistert von dem sehr familiären Flohmarkt vor ungewöhnlicher Badekulisse. Und wer sich vor Kummer über die noch kahl dahindümpelnden Freibadbecken in die heimische Badewanne stürzen wollte, konnte am Stand von Sabine Kossmann, Wolfgang Honerkamp und Gabriele-Schweer-Lindhorst eine gemütliche Nackenstütze erwerben.

VOR ALLEM FAMILIEN nutzten den ersten Flohmarkt im Moskaubad zum Kauf von Kinderkleidung und Spielsachen. Die Premiere im Freibad war erfolgreich. Foto: Gert Westdörp
Autor:
jop


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