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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Ganz ohne Staub und Lärm wird es nicht gehen"
Zwischenüberschrift:
Steinindustrie Thema im Ortsrat
Artikel:
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Originaltext:
" Ganz ohne Staub und Lärm wird es nicht gehen"

Steinindustrie Thema im Ortsrat

Pye

Staub und Lärm am Piesberg bleiben ein zentrales Thema für den Ortsrat Pye: In der jüngsten Sitzung forderten die Mitglieder einstimmig die Verwaltung auf, kontinuierliche Messungen der Staub- und Lärmemissionen durchzuführen.

Der Ortsrat fürchtet, dass am Piesberg die Grenzwerte überschritten werden. Deshalb soll eine Messstelle eingerichtet werden, um konkrete Daten zu erhalten. In der Sitzung äußerte sich Peter Graf von Spee, Geschäftsführer der Piesberger Steinindustrie, zu den Beschwerden. Einige Maßnahmen seien erfolgreich durchgeführt worden. Beseitigt wurde die Verschmutzung des Fürstenauer Weges. Zudem wird in den nächsten drei bis vier Monaten ein Silo für die neue Steinabwurfanlage fertig gestellt, das Emissionen verhindern wird.

Ein Problem stellt die neue Lagerfläche im Piesberg dar, die nun an trockenen Tagen bewässert werden soll. Von Spee räumte ein, dass Lärm und Staub nicht komplett verhindert werden könnten, und warb um Verständnis: " Ziel ist, dass wir uns vertragen."

Ebenso wie von Spee forderte Gesche Saathoff vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt die Bürger auf, zeitnah von Problemen unterrichtet zu werden: " Dann können wir reagieren." Noch nicht ausreichend seien die staubmindernden Maßnahmen für die Zentralanlage. Diese sollen laut Auflage bis Anfang des kommenden Jahres komplettiert werden.

Bürger und Ortsratsmitglieder äußerten Kritik an der Entwicklung. Im März seien die Belastungen so stark gewesen, dass der Betrieb keine Beschwerden bedurft hätte, um zu reagieren, erklärte Heinrich Halbrügge, Fraktionsvorsitzender der CDU. Sein SPD-Kollege Franz-Gerd Hörnschemeyer erklärte: " Der Vertrauensvorschuss ist erheblich geschmolzen."

Planungen für die Vosslinke vorgestellt

Kulturdezernent Reinhard Sliwka unterrichtete über die Nutzung des Gebietes Vosslinke: So plant die Verwaltung, das Gelände als Alternative zum Schlossgarten für ein bis zwei Open-Air-Veranstaltungen pro Jahr zu verwenden. Mit dem Ortsrat werden rechtzeitig Fragen der Infrastruktur beraten, versprach Sliwka. Halbrügge begrüßte das Vorhaben, kritisierte aber, dass der Ortsrat zuerst durch einen Artikel in der Neuen OZ von den Plänen erfahren hatte.

Bürger können unter folgenden Telefonnummern Hinweise zu Staub- und Lärmemissionen am Piesberg geben: 91 05 444 (Piesberger Steinindustrie), 503-500 (Gewerbeaufsichtsamt).
Autor:
hmd


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