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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jede Menge gute Ideen auf 5000 Meter Skizzenpapier
Zwischenüberschrift:
Studenten stellen ihre Arbeiten im Gesellschaftshaus vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Pye

Auch das Piesberger Gesellschaftshaus bereitet sich auf die Buga 2015 vor: In einem Ideenwettbewerb haben Studenten der Berufsakademie (BA) Holztechnik Melle sich mit der Architektur des Hauses beschäftigt. Die Ergebnisse sind für 14 Tage im Tanzsaal ausgestellt.

Die Aufgabe war eine Semesterarbeit des Fachs Gestaltung und Konstruktion der BA. Thema: Gestaltung des Piesberger Gesellschaftshaus zur Buga 2015 (Cafe-Bar, Restaurant, Shop). BA-Direktor Jürgen Kipsieker betonte bei der Ausstellungseröffnung: " Es war eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Die Ergebnisse mussten alle auch tatsächlich ausführbar sein."

In den kommenden zwei Wochen sind die Studienarbeiten im Piesberger Gesellschaftshaus ausgestellt. Ziel der Präsentation: Die Arbeiten werden so einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt, und vielleicht wird die ein oder andere Idee ja auch später praktisch umgesetzt.

Getränke aus dem Eisenbahnwaggon

Ralf Siebenand, Vorsitzender des Gesellschaftshaus, spendete viel Lob. " Ich bin beeindruckt von der Ideenvielfalt. Ich hoffe, dass einige Ideen in die spätere Planung übernommen werden." Er betrachtete die Skizzen und Konzepte der Studenten mit einem besonders kritischen Auge. " Die Frage der Nachhaltigkeit muss auf jeden Fall berücksichtigt werden. Es muss auch für die Zeit nach der Buga geplant werden", gab Siebenand zu Bedenken. Die Arbeit mit den Studenten habe viel Spaß gemacht, sagte Dozent Rainer Sökeland. Insgesamt hätten die 14 Studenten 4000 Arbeitsstunden, 5000 laufende Meter Skizzenpapier und 1000 Ideen in das Projekt investiert. " Jeder musste drei Konzepte erstellen, der beste wurde dann zum Entwurf weiter verarbeitet", erklärte der Dozent.

Bürgermeister Burkhard Jasper, der zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch das Grußwort sprach, sagte: " Das Gute ist, dass die Studenten sich nicht nur mit dem Thema beschäftigen, sondern auch ein Forum und Möglichkeiten bekommen, die Arbeiten vorzustellen."

Die Arbeiten können sich sehen lassen, waren sich die ersten Besucher einig. Einige Studenten verwandelten die Nebenräume des Tanzsaals in eine futuristische Lounge, andere griffen auf klassische Stilelemente zurück.

Der 24-jährige Dennis Kätzel beschäftigte sich als Einziger mit dem Keller des Hauses, wo derzeit noch eine alte Druckerei beheimatet ist. Er mischte Klassik mit Futurismus: Die alte gotische Decke des Kellers bleibt in ihrem Entwurf erhalten, Glas und Licht füllen den Rest des Raumes mit Helligkeit. Überdies will er den Eisenbahnfreunden vom Piesberg eine Freude machen und schlägt vor, im Biergarten einen Eisenbahnwaggon aufzustellen, aus dem Getränke ausgeschenkt werden.

Die Ausstellung ist in den nächsten zwei Wochen von dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und dienstags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos gibt es bei Imke Wedemeyer vom Piesberger Gesellschaftshaus, Telefonnummer 1208888.

THOMAS FELDMANN (Mitte) stellt seine Ideen zur Zukunft des Piesberger Gesellschaftshauses vor. Bürgermeister Burkhard Jasper (links) und Hartmut Nümann, stellvertretender Landrat, schauen gespannt zu.
Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
dh


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