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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Kleine Röhren sollen den Steinkauz anlocken
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In Darum wurde der 50. Kasten an einer Wiese aufgehängt
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Originaltext:
Kleine Röhren sollen den Steinkauz anlocken

In Darum wurde der 50. Kasten an einer Wiese aufgehängt

Darum (gre)

Ahnten die zusammenlaufenden Hühner von Landwirt Horst Brockhoff in Darum etwas vom potenziellen Nahrungskonkurrenten? Über ihrer Streuobstwiese hängt seit kurzem die 50. Steinkauzniströhre - eine Aktion vom Osnabrücker Umweltamt, Naturschutzbund (NABU) und westfälischen Experten.

Die Naturschützer setzen darauf, mit den Nisthilfen die Brüten vom Steinkauz (Athene noctua) in Osnabrück zu erhöhen. Denn im Stadtbereich gibt es nur vier Vorkommen. " Wenn wir in fünf Jahren 20 Brutpaare haben, ist das ein gewaltiger Erfolg", sagte der städtische Naturschutzbeauftragte Frank Bludau.

Chancen bestehen allemal. " In Westerkappeln leben 37 Brutpaare. Die Jungen müssen abwandern", erklärte der westfälische Umweltschützer Friedhelm Scheel. Die Vögel legen drei bis fünf Kilometer zurück, so dass sie Osnabrück durchaus besiedeln könnten. Deshalb hängen die Niströhren nun auch in Pye, Atter, Hellern, Nahne, Voxtrup und Lüstringen für die Vögel bereit.

" So wird für den Steinkauz neuer Wohnraum geschaffen", sagte Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter für Grün und Umwelt. Sein Amt förderte die Aktion mit 1 000 Euro. Gerdts griff bereitwillig auf die Sachkunde von Scheel und " Eulenvater" Otto Kimmel zurück, um die Population der " kleinen Athene" in Osnabrück zu vergrößern.

" Von Mai bis Mitte Juni sind mögliche Bruterfolge nachzuweisen", sagte Kimmel. Vielleicht kommen die Steinkäuze über die Gemeindegrenze. Wie der Bissendorfer NABU-Mitgründer Wilhelm Bruns, der in Darum bei Scheel zehn Röhren bestellte. Ob Brockhoffs Hühner zu Recht misstrauisch waren, steht erst Mitte Juni fest.

PROST mit Streuobstwiesenapfelsaft. (von links) Wilhelm Bruns, Detlef Gerdts, Frank Bludau, Horst Brockhoff, Friedhelm Scheel, Otto Kimmel, Markus Brockschmidt (NABU) und Ulf Brockhoff stießen auf die 50. Niströhre an. Foto: Ursula Holtgrewe
Autor:
gre


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