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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ärgerlich: Lange Staus vor den Grünabfallcontainern
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Probleme durch neue Öffnungszeiten für Sammelplätze
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Ärgerlich: Lange Staus vor den Grünabfallcontainern

Probleme durch neue Öffnungszeiten für Sammelplätze

Osnabrück (dh) Die neuen Öffnungszeiten der Osnabrücker Grünabfall-Sammelplätze sorgen für Unmut in den Stadtteilen. Lange Autoschlangen, Berge von Müllsäcken auf den Gehwegen und unhöfliche Müllentsorger sind den Anwohnern ein Dorn im Auge.

Schon immer ärgerten sich die Bürger über die unbewachten Plätze, die zum Teil nachts mit Unrat aller Art bedeckt wurden. Unbewachte Abfallsammelplätze gibt es nicht mehr - heute sind es 18 Plätze mit Aufsichtspersonal. " Damit dieser kostenintenive Service auch bezahlbar bleibt, mussten wir geregelte Öffnungszeiten einführen", erklärt Martin Donnermeyer, stellvertretender Werksleiter des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs. Die Plätze sind daher im März und April donnerstags bis samstags von 12 bis 18 Uhr und von Mai bis November mittwochs bis samstags ebenfalls von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Für die Anlieger des Klaus-Stürmer-Wegs sind die Öffnungszeiten nicht flexibel genug. " Donnerstags stehen zum Teil 20 bis 30 Autos vor dem Hof", beschwert sich Hans Laing, " und dann werden die Container zu allem Überfluss auch noch zur Stoßzeit geleert." Seine Nachbarn, Werner Eversmann und Annette Pohlmann ärgern sich besonders über die Müllsäcke, die unerlaubt bei geschlossenem Abfallplatz auf dem Gehweg abgeladen werden. Nicht selten sprechen die Anlieger Übeltäter auf ihr Vergehen an. Die Reaktionen sind eher kühl.

Julia McCracken ist Mitarbeiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs und für die Fläche am Klaus-Stürmer-Weg verantwortlich. Die 29-Jährige zeigt Verständnis für die Anwohner. " Wenn man berücksichtigt, wie es früher um diesen, damals unbewachten, Platz stand, muss ich schon sagen, dass eine erhebliche Verbesserung eingetreten ist". Allerdings, so gesteht die junge Frau, seien die vielen Autos und die Müllsäcke, die außerhalb der Öffnungszeiten unerlaubt abgeladen werden, ein Problem.

" Es ist klar, dass der Sparstrumpf den Befehl gibt, aber bitte nicht auf Kosten der Sicherheit", fordert der Helleraner Claus Sander. Donnermeyer erklärt: " Wir werden in den kommenden Monaten erst einmal Erfahrungen sammeln und dann entscheiden, inwiefern wir die Öffnungszeiten der Grünabfallsammelplätze verändern."

ÖFFNUNGSZEITEN JA, ABER BITTE FLEXIBLER: Hans Laing (links) und seine Nachbarn haben genug von langen Autoschlangen und Müllsäcken vor ihrer Tür. So wie in Hellern häufen sich auch in anderen Osnabrücker Stadtteilen die Beschwerden über die Abfallplätze. Foto: Jörn Martens
Autor:
dh


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