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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Der Einzelhandel profitiert vom Maulwurfprinzip
Zwischenüberschrift:
Bauarbeiten and er Lotter Straße
Artikel:
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Originaltext:
Der Einzelhandel profitiert vom Maulwurfprinzip

Bauarbeiten an der Lotter Straße

Westerberg (cwi) Wie kommt ein Rohr in die Erde, ohne dass die Straße aufgerissen werden muss? Mit der Tunnelmethode. Diese Arbeitsweise wird jetzt beim Kanalbau an der Lotter Straße angewendet. Verkehrsteilnehmer und Einzelhandel profitieren von dem Verfahren.

Denn lediglich für die Vorbereitungen bis Anfang Mai müssen die Verkehrsteilnehmer mit Verzögerungen rechnen, so die Stadtwerke. Ende Mai soll es mit derTunnelmethode losgehen. Zunächst müssen allerdings die alten Graugussrohre für das Erdgas gegen neue Kunststoffrohre ausgetauscht werden. Das geschieht seit Montag.

Der Grund: Wenn die Arbeiter den Tunnel bohren, kommen sie dicht an die Versorgungsleitungen heran; die alten Leitungen würden den " unüblichen Erschütterungen" allerdings kaum Stand halten. Außerdem werden noch acht Hausanschlüsse an das Leitungssystem angeschlossen.

" Wir hätten die Gasleitungen im Zuge des Kanalbaus ohnehin ersetzt", beruhigt Baustellenkoordinator Rüdiger Eichel-Bilke mögliche Kritiker, die bereits zusätzliche Kosten wittern. Aber dennoch: Billig wird das besondere Verfahren nicht. Statt 2, 7 Millionen Euro für die herkömmliche Bauweise mit offener Straße rechnen die Verantwortlichen nun mit Kosten in Höhe von 3, 5 Millionen Euro. Dafür bleibt den Geschäftsleuten eine lange - möglicherweise existenzbedrohende - Sperrung der Lotter Straße erspart.

Der Rat hatte dem Bau nach dem Maulwurfprinzip im vergangen Jahr zugestimmt. Die Entscheidungsträger taten sich damals nicht leicht, schließlich verzichtete man zuvor bei den Arbeiten an der Johannisstraße und der Iburger Straße auf die Methode - zu Ungunsten einiger Geschäftsleute an den Straßen. " Wir haben bewusst die Ferienzeit für die Vorbereitungen gewählt", erklärt Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon. Da sei das Verkehrsaufkommen erheblich niedriger als sonst. Woggon bittet schon jetzt um Verständnis dass es im Mai zu einem mehrwöchigen Arbeitsstillstand kommen kann. Die Stadtwerke hätten nämlich ein " nötiges Zeitpolster" vor dem Tunnelbau eingeplant.

" Bekanntlich liegt ja vor der Hacke stets das Dunkle", so Woggon. Die Stadtwerke wollen gegen Unwägbarkeiten gewappnet sein.

Robert Woggon kündigt an, dass im Herbst 2005 die Kanalbauarbeiten abgeschlossen sein müssten. Dann folgt allerdings noch die Erneuerung der Straße.

NEUE KUNSTSTOFF-ERDGASROHRE vertragen Erschütterungen besser als die alten Gussleitungen. Foto: Michael Hehmann
Autor:
cwi


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