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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eleganz auf dem "Dachboden"
Zwischenüberschrift:
Umbau eines Fabrikgebäudes in der Katharinenstraße zu Loftwohnungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt Wenn Klemens Hölscher vom Architektenbüro Reinders & Partner über die Loft-Wohnanlage im umgebauten Fabrikgebäude an der Katharinenstraße 33 A spricht, denkt er an großflächiges, offenes Wohnen mit einem festen Kern, dem Sanitärbereich.

Was aber bedeutet eigentlich " Loft"? Die englische Übersetzung schlägt " (Dach-) Boden" oder " Empore" vor. Für das Adjektiv " lofty" heißt es in LangenscheidtsTaschenwörterbuch: " sehr hoch, erhaben, stolz, hochmütig". Tatsächlich ist das von Bauherrin Roswitha Baumeister in Auftrag gegebene Projekt im Katharinenviertel ein " stolzes" Bauvorhaben: Bis zum Juni sollen fünf Wohnungen mit Balkonen entstehen. Jede Wohnung erstreckt sich über drei Zimmer und etwa 100 Quadratmeter.

Die Charakteristik bleibt erhalten

DieCharakteristik des einst gewerblich genutzten Gebäudes bleibt in der Fassade und der offenen Grundrissstruktur erhalten. Zudem wird der alte Klinker der ehemaligen Tischlerei wiederverwendet. Roswitha Baumeister, geborene Grunge, die Enkelin des Erbauers, berichtet von der Existenzgründung ihres Großvaters: An der Stelle habe er 1897 eine Tischlerei erworben, die 1900 und 1930 erweitert wurde. Nach seinem Tod habe ihr Vater den Betrieb übernommen. In den 50er Jahren seien über 20 Gesellen bei ihm angestellt gewesen. Das Gewerbe blühte. Nachdem der Vater gestorben war, wurde das Gebäude bis 1987 verpachtet. Bis zuletzt hätten ein Architekt, die Tanzfabrik und bildende Künstler der Musik- und Kunstschule des Konservatoriums die Räumlichkeiten genutzt. Das Erdgeschoss des bereits sanierten älteren Teils des Gebäudes ist weiterhin für das dort ansässige Antiquariat vorgesehen.

Eine etwas andere Form des Wohnens

Für den Loft-Trakt wurden bereits erste Gespräche mit potenziellen Mietern geführt. Diese können sich auf eine " etwas andere Form des Wohnens" (Hölscher) freuen. Die Kombination von alten und neuen Bausubstanzen und die Umfunktionierung alter Fabrikbauten erinnere an manche New Yorker Wohnprojekte, so der Architekt weiter.

NOCH BAUSTELLE, in wenigen Monaten ein großzügiges Wohngebäude: Das alte Fabrikgebäude an der Katharinenstraße 33 A wird von den Architekten Klemens Hölscher und Axel Winter im Auftrag von Hubert Baumeister (v. I.) und dessen Ehefrau Roswitha zu Lofts umgebaut.
Foto: Klaus Lindemann
Autor:
hei


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