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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ballon auch bei 60 Meter Höhe von LKW verdeckt
Zwischenüberschrift:
Stadt führt am IKEA-Standort Wirkungsmessungen durch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hellern (jop)

" Suchst du noch oder siehst du schon?" Dieser Frage gingen gestern die Mitarbeiter des Fachbereichs Grün und Umwelt im Gewerbegebiet Hellern nach. Sie überprüften mit unterschiedlichen Höhen und Standortmessungen die Fernwirkung des geplanten Ikea Mastes mit Werbe-Signet.

Wirkung des so genannten Sign-Tower mit einem großen Testluftballon. Neben verschiedenen Standorten testeten die Planer auch verschiedene Höhen auf der Bebauungsfläche aus, die sich auf 42 bis 60 Meter beliefen. Erstes Fazit: Je näher und höher der signalrot leuchtende Ballon an der Autobahn 30 angebracht wurde, desto eher konnten ihn die behördlichen Testfahrer wahrnehmen. Lediglich voranfahrende Lkw erschwerten den zwei Männern auch bei der maximalen Höhe von 60 Metern hinter dem Lotter Kreuz die Sicht.

Als Zaungäste beobachteten Marion Fiolka-Dörpmund (Ortsbürgermeisterin Hellern) und ihr Stellvertreter Helmut Wessling die Messungen, die genauestens dokumentiert, fotografiert und gefilmt wurden. Vor Ort

Fast auf Niveau des Katharinenkirchturms

betonten die beiden Ratsmitlieder noch einmal ihre Intention: " Uns geht es legiglich um die verkehrslenkende Funktion des Mastes, der die Autofahrer bis zur Abfahrt Gaste / Hasbergen lotsen soll, um ein Verkehrschaos in Hellern zu vermeiden", so Helmut Wessling.

Nähere Ergebnisse konnte Messungsleiter Werner Veltrup nach dem Abschluss der Messungen noch nicht verkünden. " Für uns sind die Messungen schon mal in sofern wertvoll, dass sie unsere am Computer ausgearbeiteten Simulationen klar bestätigen."

Am 5. Mai sollen die Testergebnisse dem Ortsrat in einer Sondersitzung vorgestellt werden. Marion Fiolka-Dörpmund wurde bei dem Gedanken daran schon etwas schwindelig: " Bei einem Sign-Tower von 60 Meter Höhe sind wir ja doch bald auf dem Niveau des Katharinenkirchturms angelangt."

Sollte das Verkehrministerium in Hannover der parallel vom Stadtentwicklungsausschuss vorgeschlagenen Anbringung von Wegweisern an der A 30 zustimmen, könnten die Planungen des überdimensionalen Ikea-Mastes jedoch eventuell ins Wanken kommen undüberflüssig werden.

Bilduntertitel
DER BALLON sollte es Heike Humbach und Martin Volpers zeigen: Ab welcher Höhe ist der Ikea-Sign-Tower zu sehen? Foto: Martens
Autor:
jop


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