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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bürger verärgert: Zwei Container in Atter sind weg
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Alle Grünabfallsammelplätze jetzt bewacht
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Bürger verärgert: Zwei Container in Atter sind weg

Alle Grünabfallplätze jetzt bewacht

Osnabrück (hmd) Seit 1. März werden die städtischen Grünabfallsammelplätze bewacht, um Missbrauch zu verhindern. Zwei Standorte in Atter sind geschlossen worden - zum Ärger einiger Bürger. Für den Abfallwirtschaftsbetrieb ist der Vorwurf, dies sei " ohne Vorwarnung" geschehen, nicht haltbar.

" Wir haben das breit kommuniziert, etwa über Broschüren", erklärt Werksleiter Willi Niggemann. Zugleich sei das Konzept in Abstimmung mit den Ortsräten beschlossen worden. Das sieht Christel Zollkopf anders: " Plötzlich ist der Container weg, und keiner wurde informiert", erklärt sie, nachdem sie vergeblich ihre Abfälle am Standort " An der Landwehr" entsorgen wollte. Die Anwohnerin befürchtet nun, dass Bürger, die an den geschlossenen Standorten (betroffen ist auch der " Bramkamp") ihre Abfälle beseitigen wollen, diese trotzdem an Ort und Stelle abladen werden.

Niggemann betont hingegen, dass Atter als einziger Stadtteil weiterhin mit zwei Containern an den Standorten " Gut Leye" und " Birkenallee" ausgestattet sei. Osnabrück habe eine Standortdichte " wie sonst nirgends in Großstädten". Ein zusätzlicher Service, wie mobile Dienste im Frühjahr und im Herbst, wo die meisten Grünabfälle anfallen, seien allerdings nicht realisierbar: Die Mitarbeiter seien in dieser Zeit " voll ausgelastet". Somit benötige man für derartige Leistungen zusätzlich Personal und Fahrzeuge, was allerdings die unerwünschte Folge hätte, dass die Gebühren steigen würden, unterstreicht Niggemann.

Somit gibt es in Osnabrück noch 18 Gartenabfallplätze, die im März und April von Donnerstag bis Samstag jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet sind, in den Monaten bis November sind die Stellen zusätzlich am Mittwoch besetzt. Mit der nun eingeführten Bewachung der Standorte soll gewährleistet werden, dass die Containerplätze nicht mehr durch " wilde Müllablagerungen" missbraucht werden. Wie Hildegard Meyer zu Vilsendorf, Bereichsleiterin Wertstofferfassung, erklärt, soll eine Testphase bis Ende diesen Jahres ergeben, wie gut das neue Konzept angenommen wird und ob möglicherweise die Öffnungszeiten geändert werden müssen.

GÄHNENDE LEERE: Hier stand bis vor kurzem ein Grünabfallcontainer.
Autor:
hmd


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