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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Weiterhin Skepsis gegenüber IKEA
Zwischenüberschrift:
Ortsrat Hellern: Zweifel an neuen Jobs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weiterhin Skepsis gegenüber Ikea

Ortsrat Hellern: Zweifel an neuen Jobs

Hellern (hmd)
Der Stadtteiltreff " Alte Kasse" war voll besetzt. Mehrere Transparente machten in der Sitzung des Ortsrates deutlich, dass die geplante Ikea-Ansiedlung die Helleraner Bürger beschäftigt. In der Bürgeranhörung wurden fehlende Konzepte für das erwartete Verkaufsaufkommen kritisiert.

Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel trat den Vorwürfen entgegen. Im Frühsommer sollen die Planungen für eine Reihe von Schritten abgeschlossen sein. " Wir gehen davon aus, dass im ersten Halbjahr 2005 gebaut wird", so Apel weiter. Sein Vorschlag, eine Arbeitsgruppe einzurichten, bestehend aus Mitgliedern der Verwaltung, des Ortsrates und den Bürgerinitiativen " Gemeinsam für Hellern" und " lloshöhe/ Blankenburg", wurde von allen Seiten begrüßt. Allerdings möchten die Initiativen nicht nur an Konzepten für die Töpferstraße sowie die Große und Kleine Schulstraße mitarbeiten, die verkehrsberuhigt werden sollen, sondern auch für das Gebiet Rheiner Landstraße und An der Blankenburg.

Angedacht sind auch Veränderungen für den Knotenpunkt An der Blankenburg sowie für Teilbereiche des Kurt-Schumacher-Damms, damit die Wartezeiten verkürzt werden. Im Gespräch ist zudem eine Beschilderung an der Autobahn, die die Kunden von Ikea zur Abfahrt Hasbergen/ Gaste leiten soll. Die Entscheidung hierüber trifft allerdings das niedersächsische Verkehrsministerium. Mehrere Ortsratsmitglieder haben bereits Kontakt zu Landespolitikern aufgenommen, darunter Ministerpräsident Wulff, um für die Beschilderung zu werben.

Neben den Verkehrsfragen stand vor allem der Aspekt Arbeitsplätze im Mittelpunkt der Diskussion. Vertreter der Bürgerinitiative zweifelten die Zahl von 300 Neueinstellungen bei Ikea an, zumal es sich zu großen Teilen um Minijobs handeln würde. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Anette Meyer zu Strohen betonte allerdings, dass Ikea im Hinblick auf die Kaufkraft " insgesamt für die Stadt etwas Positives" bringe. Dem hielten die Aktivisten entgegen, dass Gewerbetreibende in der Innenstadt durch die Ansiedlung mit Einbußen rechnen müssten (zum Ortsrat siehe auch Seite 26).
Autor:
hmd


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