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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Überschrift:
Kampf gegen die Wohnbebauung
Zwischenüberschrift:
450 Unterschriften gesammelt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kampf gegen die Wohnbebauung

450 Unterschriften gesammelt

Hellern (cwi)

Der Protest in Hellern hält an. 450 Bürger wandten sich jetzt mit ihrer Unterschrift an die Stadtverwaltung. Sie kämpfen gegen die Wohnbebauung am Tongrubenweg, ein Jahrzehnte altes Thema.

" Irgendwann ist das Maß voll", sagen Anne Cordes und Rainer Svajda von der Bürgerinitiative, die sich gegen das Bebauungsprojekt wendet.

Bereits 1977 wurde die Fläche zwischen der Muskamp-Siedlung und dem Erlenbruchwald im Steerte im Flächennutzungsplan (FNP) ausgewiesen. Nach unendlichem Hin und Her nahmen die Mehrheiten in Orts- und Stadtrat die Fläche 2001 aus dem Plan heraus. Doch nach dem Machtwechsel im Rathaus 2001 wurde die Gesamtfläche unweit des Naturdenkmals im Steerte erneut in die Planungen einbezogen.

Seither wird wieder kräftig protestiert. " Durch eine Bebauung wird ein wichtiges Naherholungsgebiet zerstört", begründen Cordes und Svajda ihre Haltung. Die beiden zweifeln daran, dass es bei den 50 geplanten Wohneinheiten bleiben wird. " Die großen Grundstücke kann sich doch kaum jemand leisten", prophezeit Svajda und schätzt, dass sich die Zahl der Häuser verdoppeln oder gar verdreifachen könne.

Den Einwand, dass in Osnabrück möglicherweise dringend Bauland für Einfamilienhäuser benötigt wird, versucht Svajda zu entkräften: Das könne zwar sein, aber die Stadt müsse doch viel mehr auf Altbausanierung setzen, schließlich stünden zahlreiche - bereits gebaute - Häuser leer.

Unterstützt werden die Protestler vom Helleraner Ortsrat, der das Vorhaben ebenfalls ablehnt. Eine Entscheidung per Stadtratsbeschluss wird noch innerhalb dieses Jahres erwartet.

450 UNTERSCHRIFTEN sammelten die Gegner der Wohnbebauung am Tongrubenweg in Hellern. Foto: Detlef Heese
Autor:
cwi


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