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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schattenrisse zeigen: Jeder Mensch ist einzigartig
Zwischenüberschrift:
Patienten und Studierende gestalten Stadtwerke-Bus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schattenrisse zeigen: Jeder Mensch ist einzigartig

Patienten und Studierende gestalteten Stadtwerke-Bus

" jeder Mensch ist einzigartig" - diese Botschaft trägt seit gestern ein Gelenkbus der Stadtwerke in die Region Osnabrück. Gestaltet wurde das bunte Fahrzeug von Patienten des Niedersächsischen Landeskrankenhauses und Studierenden der Universität Osnabrück.

Zu sehen sind Schattenrisse der Beteiligten, die sich auf sehr persönliche Art darstellen konnten, wie Katja Watermann gestern bei der Präsentation des Busses berichtete. Die Leiterin der Kunsttherapie des LKH und Lehrbeauftragte der Universität hatte vor einem Jahr das Angebot der Stadtwerke erhalten, einen Gelenkbus mit Patienten zu gestalten.

Im Team der Studierenden Tina Guski, Eike Wacker und Clemens Löwe und fünf Patienten von der Station für junge Erwachsene mit psychischen Störungen stand schnell fest, dass das Thema " Mensch" umgesetzt werden sollte. Auch das " Wie" wurde in der Gruppe diskutiert: lebensgrofse Schattenrisse, in denen sich die Patienten selbst künstlerisch präsentieren. Dabei macht die Haltung - in sich gekehrt, anderen ab- oder zugewandt - deutlich, dass sich Menschen nicht nur im Aussehen unterscheiden, sondern auch im Fühlen. Und in der Wahl der Farben, mit denen die Umrisse sehr individuell ausgemalt wurden.

Der begleitende Pfleger Jochen Adolph beobachtete während des Projektes die Wandlung der Patienten von anfänglicher Scheu und Zurückhaltung bis zum begeisterten Mitmachen: " Hier waren sie nicht mehr Patienten, sondern Teil des kreativen Prozesses."

Der Bus möge die Integration zwischen den LKH-Patienten und den Osnabrückern fördern und für mehr Akzeptanz werben, wünscht sich Verwaltungsdirektor Günter Laaken. Er dankte den Stadtwerken ebenso wie der Firma Golenia, die das Projekt gesponsert hat.

Für Stadtwerke-Vorstandsmitglied Dr. Stephan Rolfes ist der bunt gestaltete Bus eine Bereicherung der Fahrzeugflotte, der sicher viele Blicke auf sich ziehen werde. Das auch möglichst lange: Die Folie, mit der das Kunstprojekt auf den Bus übertragen wurde, sei praktisch unverwüstlich und halte " mindestens zehn Jahre".

WIE DIE FIGUREN auf dem Bus: Markus Cervelmeyer, Tina Gurski und Eike Wacker. In der Tür: Jochen Adolph, Beate Humbert und Paula Kühling (von links). Foto: Jörn Martens
Autor:
S.


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