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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Grünes Licht: 2003 beginnt Ausbau der Albrechtstraße
Zwischenüberschrift:
Stadt muss die 1,2 Millionen Euro selbst aufbringen
Artikel:
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Originaltext:
Noch in diesem Jahr will die Stadt mit dem Ausbau der Albrechtstraße beginnen. Der Stadtentwicklungsausschuss (StEA) gab jetzt grünes Licht für das Projekt, obwohl die erforderlichen 1, 2 Millionen Euro allein aus dem städtischen Haushalt aufgebracht werden müssen. Ursprünglich sollten 400 000 Euro Landeszuschüsse fließen. Doch die waren an Bedingungen geknüpft, auf die sich die Stadt nicht einlassen wollte.

Pläne für den Ausbau der Albrechtstraße gibt es seit vielen Jahren. Anwohner und Hochschulen drangen auf eine Neugestaltung, es fehlen separate Radwege, und die Fahrbahndecke ist holprig. Aber die schlimmsten Schäden lauem unter der Erde. Teile des Kanalsystems sind nach Auskunft der Fachleute so marode, dass sie besser heute als morgen saniert werden müssten.

Nach dem Zeitplan der Stadt könnte die Albrechtstraße schon fertig sein, doch das Tauziehen mit der Bezirksrceierung hat das Projekt erheblich verzögert. Immer wieder wurde in Oldenburg über den Landeszuschuss gerungen, auch in " Gesprächen auf höchster Ebene", wie es in der Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss heißt.

Doch Regierungspräsident Theilen knüpfte die in Aussicht gestellten 400 000 Euro nach dem Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG) an eine schwer wiegende Bedingung: Auch Verkehrsbeschränkungen wie das Tempo-30-Limit und das Durchfahrtsverbot für Lastwagen müssten fallen, dann werde das Geld fließen.

Darauf wollte sich die Stadt jedoch nicht einlassen. Anwohner machen seit langem gegen den Durchgangsverkehr mobil. Die Achse Albrechtstraße-Caprivistraße ist in den vergangenen Jahren immer mehr zur " heimlichen Westumgehung" geworden. Vor diesem Hintergrund machte der Stadtentwicklungsausschuss jetzt mit einem einstimmigen Votum den Weg frei für einen Ausbau mit Eigenmitteln. Dabei wurde ausdrücklich das Gesamtpaket mit einer neuen Querschnittsaufteilung beschlossen, obwohl auch über eine " Sparvariante" nachgedacht wurde, die sich allein auf die Kanalsanierung beschränkt hatte.

Jürgen Schmidt, als Fachdienstleiter zuständig für den Straßenbau, nannte vor dem Ausschuss Einzelheiten für den Ausbau der Albrechtstraße: Ende 2003 sollen die Kanalarbeiten beginnen, für die ein knappes Jahr veranschlagt werden. Wenn es beim Zeitplan der Tiefbauer bleibt, könnte das Projekt Ende 2004 oder Anfang 2005 abgeschlossen sein.

Auf dem Programm steht auch die Fußgängerbrücke über die Caprivistraße. Das Stahlbetonbauwerk aus den 60er Jahren weist starke Schäden an den tragenden Teilen auf, weil Feuchtigkeit die stählerne " Seele" angegriffen hat. Wenn nicht bald reagiert wird, könnte die Statik der Brücke Schaden nehmen. Die Reparaturkosten sind in den genannten 1, 2 Millionen Euro für die Albrechtstraße nicht enthalten. (rll)

NOCH IN DIESEM JAHR soll der Ausbau der Albrechtstraße beginnen, zunächst mit der Sanierung der maroden Kanäle im Untergrund.

SANIERUNGSBEDÜRFTIG: Die Fußgängerbrücke auf dem Westerberg weist Schäden an tragenden Teilen auf. Fotos: Klaus Lindemann
Autor:
rll


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