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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Umzug der Müllwerker wird nochmals teurer
Zwischenüberschrift:
400 000 Euro für Grundrenovierung des alten Köster-Hofes
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Umzug des Abfallwirtschaftsbetriebes der Stadt von der Jahnstraße zur Hafenringstraße wird noch einmal 400 000 Euro teurer als geplant. Der Grund diesmal: Der Fahrbahnbelag des Betriebshofs muss erneuert und verstärkt werden. Auf die Müllgebühren wirke sich das aber nicht aus, erwartet Willi Niggemann, Chef des Abfallwirtschaftsbetriebes.

" Wir haben seit sechs Jahren konstante Müllgebühren. Das müsste uns auch im siebten Jahr gelingen", prophezeit Niggemann. Im Übrigen sei die Entscheidung, den Betriebshof von Grund auf zu erneuern, betriebswirtschaftlich sinnvoll. Nach dem Umbau der ehemaligen Köster-Verwaltung für die Zwecke des Abfallwirtschaftsbetriebes hatte der gesamte Hof ausgesehen wie " durchgepflügt". Man hätte ihn zumindest reparieren müssen. Das hätte 50.000 Euro gekostet. Über kurz oder lang wären die 400 000 Euro für die Grundrenovierung dann aber doch wieder auf den Abfallwirtschaftsbetrieb zugekommen, zumal die Fahrbahndecke des Hofes nicht für deutlich höhere Belastung durch die Müllfahrzeuge ausgelegt war.

Der Werks- und der Verwaltungsausschuss haben Niggemanns Argumenten zugestimmt - zähneknirschend. " Sachlich ist die Investition begründet", räumt Otto Wetzig ein, Vorsitzender des Werksausschusses Abfallwirtschaft. Aber die ganze Angelegenheit sei dennoch " höchst ärgerlich". Denn bei den Kosten für den Umzug von der Jahnstraße zur Hafenringstraße wird nicht zum ersten Mal draufgesattelt.

Die Umzugsentscheidung aus dem Jahr 2000 war schon umstritten. CDU und FDP, damals noch Ratsopposition, lehnten sie damals ab. Im Mai 2002 stellte sich dann heraus, dass die Tankstelle neu beschafft werden muss, weil ihre Kapazität nicht reicht und die Anlage als Leasingobjekt ohnehin nicht zum verkauften Inventar gehört. Mehrkosten: 0, 8 Millionen Euro. Ein knappes Jahr später, im März 2003, erwiesen sich die Sozialräume als unterhalb des gewünschten Standards. Wieder kamen zusätzliche Kosten von knapp 300 000 Euro auf den Abfallwirtschaftsbetrieb zu. Willi Niggemann steht dennoch zu der Entscheidung aus dem Jahr 2000. Zum einen: Das Kanzleramt in Berlin zürn Beispiel sei schließlich auch doppelt so teuer geworden wie geplant. Und aus städtebaulicher Sicht gebe es für eine Verlagerung des Abfallwirtschaftsbetriebes aus der Innenstadt an den Stadtrand keine Alternative. (swa)

ZWAR STINKT' S den Ratsgremien, nochmals für den Umzug der Müllwerker an die Hafenringstraße draufzulegen. Aber es hilft alles nichts: Der Platz ist hin. Foto: Gert Westdörp

WIE DURCHGEPFLÜGT sieht der Hof des künftigen Abfallwirtschaftsbetriebes aus. Er müsste wenigstens geflickt werden. Aber auch das würde eine Menge Geld kosten. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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