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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Hier am Kamp entsteht ein Unikat"
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Einkaufszentrum im Rohbau fertig - Am 16. September wollen Saturn, Esprit & Co. eröffnen
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Originaltext:
" Hier am Kamp entsteht ein Unikat"

Einkaufszentrum im Rohbau fertig - Am 16. September wollen Saturn, Esprit & Co. eröffnen

Von Rainer Lahmann-Lammert

Die ersten Gerüste verschwinden, die ersten Fassaden kommen zum Vorschein. Kupfer und Glas, Sandstein und Klinker prägen Osnabrücks neues Einkaufszentrum, die Kamp-Promenade. Der Rohbau ist fertig, am 16. September soll Eröffnung sein.

" Hier entsteht ein Unikat", versichert Peter Knopf, der technische Projektmanager von AM Development. Mit eigener Architektur dem Standort angepasst. Kein aufgepfropftes Konzept, wie er versichert, sondern eine eigenständige Lösung, maßgeschneidert für Osnabrück.

Während die ganze Stadt darüber streitet, ob der Hamburger Investor ECE das Landgericht zu einem weiteren Einkaufszentrum umbauen darf, haben die Düsseldorfer AMD-Strategen am Kamp schon Tatsachen geschaffen.

130 Handwerker arbeiten derzeit auf der Baustelle. Sie setzen Fenster ein, isolieren die Dachflächen, verkleiden die Fassaden mit Klinker oder Sandstein. Sie installieren Heizungs- und Lüftungsanlagen, verputzen die Treppenhäuser und streichen die Wände der Tiefgarage. Schon bald, wenn sich die Geschäfte in der Kamp-Promenade einrichten, werden es sogar 400 sein, kündigt Dirk Kaiser aus dem Baubüro an.

Eine ausgefeilte Logist sorgt dafür, dass sich die vielen Bauleute nicht in die Quere kommen. Jeder Arbeiter und jeder Besucher erhält einen Pass mit Strichcode, der am Eingang von einem Wachmann eingescannt wird. Der Investor AM Devclopment will sich damit auch vor Schwarzarbeitern schützen, die von Subunternehmern eingeschleust werden könnten.

Auf der Baustelle wird kaum Deutsch gesprochen, viele der vom Generalunternehmer Hochtief angeheuerten Handwerker kommen aus Polen. Von einem " fairen Miteinander" spricht Projektleiter Peter Knopf. Während andernorts nicht selten " der eine mit dem Hintern umstößt, was der andere gerade aufgebaut hat", funktioniere die Zusammenarbeit am Kamp mustergültig. Und die Qualität sei erstklassig.

Knopf merkt man an, dass ihm seine Arbeit Spaß macht. Und er ist fest überzeugt, dass im Hlerbst alles rechtzeitig fertig wird. Das Einkaufszentrum bietet Platz für 11 000 qm Einzelhandelsfläche und 2 000 qm Büros. Wichtigste Mieter sind der Elektronikriese Saturn, der Modehersteller Esprit und Karstadt Sport.

Die Initialzündung von AM Development hat inzwischen auch bei den Eigentümern der Großen Hamkenstraße gewirkt. Mehrere Anlieger wollen ihre Häuser modernisieren oder sogar aufstocken, damit die Straße ihr Hinterhof-lmage ablegen kann.

DAS STADTBILD VERÄNDERT SICH: Im Rohbau ist das Kamp-Einkaufszentrum fertig. In den Pavillon aus Stahl und Glas zieht das Eiscafè Toscani. Fotos: Gert Westdörp

EINE NEUE PASSAGE verbindet die Kamp-Promenade mit der Großen Straße (im Hintergrund).

KEIN HOLZ, SONDERN SANDSTEIN: Die Fassaden gegenüber der Uni-Bibliothek werden mit dem edlen Material verkleidet.
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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