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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nachahmenswert und alles andere als "staubtrocken"
Zwischenüberschrift:
Museum am Schölerberg erhält Preis der Sparkassenstiftung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Ich bin nicht abgeneigt, das Museum am Schölerberg in die Nachfolge des Museion von Alexandria zu stellen, nicht zuletzt auf Grund der bereits dort vorhandenen Sternwarte." Hohes Lob aus berufenem Munde und besonderem Anlass: Das Museum am Schölerberg hat den Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung erhalten.

Den Vergleich mit dem Anfang der Museumsgeschichte vor 2000 Jahren zog Prof. Dr. Reinhard Roseneck, Museumswissenschaftler an der Universität Göttingen und Mitglied der Jury, die sich vom Osnabrücker Museum überzeugt zeigte, angefangen von der Architektur, " ein Haus gewordener Ammonit" (Versteinerung), über die Dauerausstellungen nach dem Prinzip begehbarer Bühnenbilder bis hin zu den innovativen museumspädagogischen Angeboten speziell für junge Zielgruppen. Das stark auf Kinder ausgerichtete Museum am Schölerberg gehöre zu den wenigen deutschen Häusern, die in ihren Ausstellungen " konsequent dem kinderorientierten Ansatz folgen", betonte Roseneck.

So ist es auch bundesweit das einzige Naturkundemuseum, das als Umweltbildungszentrum anerkannt ist. Und noch ein Lob: Dem oft nicht ernst genommenen Grundsatz, dass auch Dauerausstellungen nicht für die Ewigkeit sind, sondern ständig aktualisiert werden müssen, " trägt das Museum am Schölerberg in beispielhafter Weise Rechnung". Dazu beweise die neue Bodenausstellung, " dass es hervorragend möglich ist, unter Wahrung wissenschaftlicher Exaktheit eine erlebnisorientierte Ausstellung zu realisieren, die alles andere als staubtrocken ist."

Umfassender als vom Mu( S.) seum am Schölerberg könne der museale Vermittlungsauftrag kaum wahrgenommen werden, stellte Roseneck fest. Mit dem Preis, den der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Osnabrück, Dr. Josef-Bernhard Hentschel, und Dr. Sabine Schormann, Geschäftsführerin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung überreichten, sollen andere Häuser angeregt werden, dem Beispiel des Museums am Schölerberg zu folgen.

Er sei " sehr, sehr stolz", bekannte Museumsdirektor Dr. Dietmar Grote. Stolz, nach dem Horst-Janssen-Museum in Oldenburg den zweiten Preis der Stiftung erhalten zu haben, und stolz, dass das Museum im vergangenen Jahr erstmals die " Schallmauer" von 100000 Besuchern durchbrochen habe. Das Preisgeld von 7500 Euro sei der Grundstock für die Überarbeitung der Geologie-Dauerausstellung - ganz im Sinne der Jury.

JUNGE FORSCHER beim Ferienpass im Museum am Schölerberg. Die Hälfte der mehr als 100 000 Besucher im vergangenen Jahr waren Kinder und Jugendliche. Foto: U
Autor:
S.


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