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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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600 neue Grabstellen für den Voxtruper Friedhof - Mergelboden bereitet Probleme
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600 neue Grabstellen für den Voxtruper Friedhof-Mergelboden bereitet Problerne

Ein Voxtruper bleibt ein Voxtruper, sein Leben lang und darüber hinaus. Aus diesem Grund muss der Friedhof der St. Antonius-Kirchenge-meinde nach 25 Jahren zum zweiten Mal erweitert werden. Bei 50 bis 60 Bestattungen im Jahr war schon vor geraumer Zeit absehbar, dass die 1978 um 600 Grabstätten erweiterte Fläche langfristig nicht reicht. Deshalb beschloss der Gemeindevorstand bereits im vergangenen Jahr die Planungen und Bodenuntersuchungen in Auftrag zu geben, berichtet Reinhold Hengelbrock,

Vorsitzender des Friedhofausschusses. Es folgten langwierige Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt, der Unteren Wasserbehörde, der Naturschutzbehörde und dem Bauamt. Wegen der Nähe zum Wasserschutzgebiet Düstrup und der ungünstigen Bodenbeschaffenheit wurden laut Hengelbrock hohe Standards für die Nutzung des Erweiterungsgeländes vorgegeben. Dazu gehört die Verlegung einer Drainage mit Pumpwerk. Da der Mergelboden einer natürlichen Verwesung nicht förderlich ist, wird bei Beerdigungen der Boden ausgetauscht. Außerdem sind keine Tiefenbestattungen erlaubt. Nachdem die Stadt und das Bischöfliche Generalvikariat zugestimmt haben, beschloss nun der Kirchenvorstand die Erweiterung um rund 600 neue Grabstellen. 200 000 Euro lässt sich die Gemeinde die Erweiterung des einzigen katholischen Friedhofes in Osnabrück kosten. Aber auch Verstorbene anderer Konfessionen finden dort ihre letzte Ruhestätte - sie müssen nur Voxtruper sein.

(S.)/ Foto: Hehmann
Autor:
S.


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