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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss
Zwischenüberschrift:
Wandert Itebo ins Bahnhofsviertel?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss"

Wandert Itebo ins Bahnhofsviertel?

Von Frank Henrichvark

Ein Hotel war schon im Gespräch oder auch ein Dienstleistungszentrum, jetzt scheint die Zukunft des Grundstücks zwischen Konrad-Adenauer-Ring und Bruchstraße entschieden: Als möglicher Nutzer für ein noch zu bauendes Bürogebäude ist der IT-Dienstleister Itebo GmbH im Gespräch.

" Wenn der Mietvertrag unter Dach und Fach ist, würden wir sofort anfangen zu bauen." Damit bestätigte Bauunternehmer Fritz Scholle gestern Informationen, wonach der EDV-Dienstleister Itebo GmbH (Nachfolger der KDOS, heute ein kommunaler Zusammenschluss unter maßgeblicher Beteiligung der Stadtwerke Osnabrück mit 130 Mitarbeitern) in der exponierten Lage am Bahnhof einen Teil seiner vier Standorte zusammenfassen will.

Scholle hatte im Herbst 2002 in privater Initiative einen städtebaulichen Wettbewerb für das Grundstück an der Hase ausgeschrieben. Damals war noch die Hotelkette Holiday Inn als Investor im Gespräch, und Scholle - seinerseits mit dem Advena Hotel Hohenzollern engagiert, wollte die Diskussion um einen Alternativplan bereichern.

Zwischenzeitlich sei der im März 2003 auch öffentlich vorgestellte Entwurf aus dem Büro Reinders + Partner leicht modifiziert und durchgerechnet worden, sagte Scholle gestern auf Anfrage. Auch über den Grundstückspreis bestehe Einigkeit mit dem derzeitigen Noch-Eigentümer, dem Sanierungsträger BauBeCon: " Das Haus kann kurzfristig geräumt und abgerissen werden."

Anschließend möchte Scholle dann auf dem Dreieck zwischen Konrad-Adenauer-Ring, Bruchstraße und der Hase einen viergeschossigen Bau mit einem Staffelgeschoss zum August-Bebel-Platz hin errichten: Insgesamt 3 600 Quadratmeter plus eine Kellergarage. Der Baukörper öffnet sich zwar atriumartig zur Straße hin, eine vorgehängte Glasfassade soll aber den Lärm abschirmen und das Haus in seiner Außenansicht schließen.

Offensichtlich wird zwischen dem Bauträger Scholle und der Itebo als künftigem Mieter zwar noch um die Konditionen des Mietvertrags gerungen, andererseits scheinen die Vorstellungen bereits sehr konkret zu sein: " Zwei Drittel der Flächen" seien für die Itebo vorgesehen, der Rest müsse dann anderweitig vermietet werden, deutete Fritz Scholle an. Und weiter: " Bis Jahresende kann das Haus stehen. Die Bauwirtschaft ist zurzeit bekanntlich sehr leistungsfähig."

Itebo-Prokurist Klaus Engelhardt bestätigte gestern die Umzugs-Pläne. Derzeit habe die Itebo neben dem früheren KDOS-Haus an der Stüvestraße noch drei weitere Standorte. Diese sollten aus betriebswirtschaftlichen Gründen an einer Stelle zusammengefasst werden. Betroffen seien davon dann die Schulung, die IT-Beratung und die Geschäftsführung, insgesamt etwa 80 bis 100 Mitarbeiter, während die EDV-Installationen weiter an der Stüvestraße verbleiben sollen.

KURZ VOR DEM ABRISS steht die Gründerzeit-Villa zwischen Konrad-Adenauer-Ring und Bruchstraße. Bauunternehmer Fritz Scholle will hier ein Bürogebäude errichten. Foto: Gert Westdörp

LEICHT UND TRANSPARENT, mit einem Staffelgeschoss und vorgehängter Glasfassade: Der Plan aus dem Büro Reinders + Partner zeigt die Ansicht vom Konrad-Adenauer-Ring her. Links fließt die Hase, daneben der Haseuferweg. Repro: Hermann Pentermann
Autor:
Frank Henrichvark


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