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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Unter dem Tropenhelm lief der Schweiss in Strömen
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Kinder erforschten die grüne Hölle im Regenwaldhaus
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Unter dem Tropenhelm lief der Schweiß in Strömen

Kinder erforschten die grüne Hölle im Regenwaldhaus

Osnabrück (tw) " Puh, ist das heiß hier", stöhnen die jungen Forscher, als sie das Regenwaldhaus im Botanischen Garten betreten. Während draußen erträgliche 22 Grad herrschen, ist es drinnen bis zu 35 Grad warm. Da kocht so mancher Regenwaldforscher unter seinem Tropenhelm.

Bevor die Expedition startet, bekommen die Kinder von der Diplom-Biologin Felicitas Wöhrmann ihre Forscher-Ausrüstung: eine Lupe, Maßbänder, Lichtmessgeräte, Stifte, einen Notizzettel und natürlich einen Tropenhelm. Als Erstes laufen sie unter das Dach, das 22 Meter hoch ist. Mit jedem Schritt die Treppe hinauf wird es wärmer. Oben herrschen 35 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent. Mit ihren Tropenhelmen fächern sich die Kids frische Luft zu. Viel kommt aber nicht. " Ich fühle

" Ich fühle mich wie eine Bratwurst auf dem Grill"

mich wie eine Bratwurst auf dem Grill", meint Saskia.

Luftfeuchtigkeit heißt übrigens nicht, dass die Luft nass ist. Es ist der Wert, mit dem die Luft mit Feuchtigkeit gesättigt ist, erklärt Felicitas Wöhrmann. Im Regenwald ist es oben unter den Baumwipfeln feuchter als unten. Das ist im Regenwaldhaus im Botanischen Garten genau so.

Am Boden ist es " kühler", nur 25 Grad, aber die Luftfeuchtigkeit beträgt 85 Prozent. Bei diesen angenehmen Temperaturen stürzen sich die Regenwaldforscher mit Lupe und Maßband auf die vielen Pflanzen. Marcel sieht kleine Löcher auf einem dünnen Baum. " Vielleicht braucht er Luft", überlegt er. Plötzlich macht er eine Entdeckung. " Boah, Jonas, guck mal, da ist so ein rosa Tier", ruft er seinem Forscherkollegen zu. Beide schauen durch ihre Lupen und wundern sich. So einen Baum haben sie in Osnabrück noch nie gesehen.

Aileen untersucht Ameisen und " Muscheln" auf einem großen Blatt. " Die sehen aus wie so Pickel", sagt sie. Sie verfolgt den Weg der Ameisen und erspäht Läuse. " Die werden von den Ameisen gemolken", berichtet Aileen.

Im richtigen Regenwald in Südamerika werden die Bäume bis zu 40 Meter hoch, erzählt Felicitas Wöhrmann den Kindern. Jonas und Saskia sind schon mal auf kleinere Bäume geklettert und runtergefallen. Beide meinen aber mutig, sie würden sich auch trauen, die Regenwaldbäume hochzuklettern.

FORSCHER UNTER SICH: Im Regenwaldhaus gab es viel zu entdecken.Foto: Thomas Wübker

Fehlerteufel im Ferienpass

Dissen / Hilter im Ferienpass-Heft für Dissen und Hilter hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Der Ausflug zum Schifffahrtskreuz nach Minden am Dienstag, 29. Juli, kostet nur 8 Euro für Kinder und 16 Euro für mitfahrende Erwachsene. Für die Fahrt sind außerdem noch Plätze frei. Anmeldungen bei Karl-Heinz Bremer unter0172/ 4209306. Falsch angegeben sind leider auch die Abfahrtszeiten zum Segelfliegen am Freitag, 1. August. Abfahrt am Lutherhaus in Dissen ist um 12.45 Uhr und ab Hilter, Heidecke, um 12.55 Uhr.
Autor:
tw


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