User Online: 4 | Timeout: 00:53Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Wohnqualität ist gestiegen"
Zwischenüberschrift:
Drei Fragen an: Horst Reiner
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Drei Fragen an: Horst Reiner

" Wohnqualität ist gestiegen"

Horst Reiner ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Bürgervereins Osnabrück-Schinkel von 1912. In jedem Jahr veranstaltet die Gruppe gemeinsam mit dem Bürgerverein Schinkel-Ost den inzwischen traditionellen Schinkelgang, bei dem Vertreter von Politik und Verwaltung direkt vor Ort über kleine und große Anliegen der Stadtteilbewohner informiert werden. Der Bürgerverein hat über 800 Mitglieder.

Frage: Sie sind 1935 in Schinkel geboren und leben seitdem hier. Was hat sich im Stadtteil verändert?

Antwort: Schinkel hat sich von einem Arbeiterviertel zu einem bürgerlichen Stadtteil entwickelt. Die Wohnqualität ist erheblich gestiegen, unter anderem durch die neuen Ansiedlungen, auch in Schinkel-Ost. Die einschneidendste Veränderung war aber natürlich die Schließung der Klöcknerwerke vor 14 Jahren. 4 200 Arbeitsplätze gingen auf einen Schlag verloren, auch ich selbst gehörte zu den Betroffenen. Danach hat der Stadtteil sein Gesicht verändert.

Frage: Was sagen Sie Osnabrückern, die bei der Nennung des Namens Schinkel die Nase rümpfen?

Antwort: Sie sollen vorbeikommen und sich selbst ein Bild machen. Menschliche Wärme und familiäre Atmosphäre prägen unseren Stadtteil. Es zeigt sich immer wieder: Wer einmal in Schinkel wohnt, will nicht wieder weg.

Frage: Was fordert der von Ihnen vertretene Bürgerverein von der Politik?

Antwort: Vor allem den Lückenschluss der A 33, damit die Bremer und die Mindener Straße entlastet werden. Dann braucht der größte Stadtteil der Stadt endlich ein eigenes Seniorenheim. Weiterhin wenden wir uns gegen eine Sperrung des Neumarktes, damit unsere Verkehrsanbindung an die Innenstadt erhalten bleibt. Außerdem steht seit zehn Jahren ein östlicher Zugang zum Hauptbahnhof auf unserer Wunschliste.


Anfang der Liste Ende der Liste