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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Große Pläne für die Kleine Domsfreiheit
Zwischenüberschrift:
Schluss-Stein der 30-jährigen Altstadtsanierung - Wilhelmstift zieht um
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Große Pläne für Kleine Domsfreiheit

Schluss-Stein der 30-jährigen Altstadtsanierung - Wilhelmstift zieht um

Ein großes Werk endet in einer kleinen Gasse: In der Schwedenstraße und Kleinen Domsfreiheit wird jetzt der Schluss-Stein der Altstadt-Sanierung gesetzt, die 1972 begann und große Teile der Innenstadt verändert hat.

Die schmale Schwedenstraße verbindet den Nikolaiort mit dem Theatervorplatz, der 1996 / 1997 saniert wurde. Das rote Pflaster des Theaterplatzes wird in die Schwedenstraße und Kleine Domsfreiheit fortgeführt. " Wir werden die gleiche Melodie weiterspielen", beschreibt Stadtbaurat Jörg Kllinghaus das Konzept. Mit anderen Worten: Oas Viertel rund um den Dom erhalt ein einheitliches Straßenbild.

Die Kleine Domsfreiheit, die noch eine Asphaltdecke hat, wird zunächst nur zur Hälfte ausgebaut, und zwar vom Theater bis zur Ursula-Schule. Der Grund: Der ehemalige Parkplatz gegenüber der Ursula-Schule soll im kommenden Jahr bebaut werden. Schwere Baumaschinen und Lastwagen könnten das Pflaster beschädigen.

In dem Quartier kommt einiges in Bewegung: Auf dem ehemaligen Parkplatz soll ein Neubau für die Katholische Fachschule für Sozialpädagogik entstehen. Dann wird das Wilhelmstift der Thuiner Franziskanerinnen an der Ecke Herrenteichsstraße / Große Domsfreiheit frei, was dem Modehaus L+ T sehr entgegenkommt. Das Haus sucht händeringend nach Er-weiterungsmöglichkeiten. Das Bistum und die L+ T-Geschäftsführung sind weiter im Gespräch, wie Bistumssprecher Hermann Haarmann gestern bestätigte. Jörg Ellinghaus sagte, es gebe bislang " planerische Denkansätze" für den Neubau. Er geht davon aus, dass in der zweiten Hälfte 2004 das Projekt verwirklicht sein wird.

Danach wird der letzte, etwa hundert Meter lange Abschnitt der Kleinen Domsfreiheit neu gepflastert. Das ist der endgültig letzte Bauabschnitt der Altstadt-Sanierung, die 1972 begonnen hat. In den 30 Jahren ist die Innenstadt innerhalb des Walls runderneuert worden. Die Stadtsanierung wird zu jeweils einem Drittel von Bund, Land und Stadt finanziert. Die Anlieger werden nicht zur Kasse gebeten. Deshalb beteiligen sich auch Berlin und Hannover finanziell am Ausbau der unscheinbaren Schwedenstraße. Die Kosten: 120 000 Euro. Die Renovierung der Kleinen Domsfreiheit gehört nicht mehr zum Stadt-Sanierungsprogramm und wird von der Stadt allein finanziert. Die Kosten liegen bei 110 000 Euro, wie Jürgen Schmidt, Leiter des städtischen Fachdienstes Straßenbau mitteilt. (hin)

DAS PFLASTER des Theatervorplatzes dient als Vorbild für den Ausbau der Kleinen Domsfreiheit. Das Quartier rund um den Dom erhält ein einheitliches Straßenbild. Fotos: Wilfried Hinrichs

DIE SCHWEDENSTRASSE ist die letzte Straße, die im Zuge des 30 Jahre alten Stadtsanierungsprogramms ausgebaut wird.

DER EHEMALIGE PARKPLATZ gegenüber der Ursula-Schule ist bald Baugelände. Hier gerät städtebaulich viel in Bewegung: Das Wilhelmstift zieht um und macht dem Modehaus L+ T Platz für eine Erweiterung.
Autor:
hin


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